51Im Sommer 1781 erwiedert Jacobi den Besuchin Münster und tritt dem dortigen Kreise immer näher.Sein Briefwechsel mit Lavater, Dohm, Forster.Elise Reimarus 2c. ist sehr lebhaft. Auch mit demdamals noch unbekannten Verfasser der „Lebensläufe inaufsteigender Linie“ (v. Hippel) trat er in schriftlicheVerbindung. Gleichzeitig faßte er den Plan zur Heraus-gabe seiner bisherigen Schriften und 1781 erschien dererste Band derselben unter dem Titel: „F. H. Jacobi'svermischte Schriften“. Er enthält Alwill's Briefwechselund Einzelnes aus Woldemar. Dann veröffentlichte ereine Abhandlung „Ueber Recht und Gewalt“, hauptsäch-lich gegen Wieland gerichtet, mit welchem er sich seit1777 fast ganz überworfen hatte. Hieran schloß sich(1782) „Etwas was Lessing gesagt hat“, worin es sichvornehmlich um Inhalt und Zweck des Rechtes handelt.Die Ansichten, welche Jacobi hier entwickelt, zogen ihmviele Gegner auf den Hals, während Herder sich mitdenselben durchaus einverstanden erklärte. Die Einenhielten Jacobi, wegen seiner Ansichten über Freiheitund Recht, für einen ausgesprochenen Demokraten, währender von Anderen, wegen einiger Aeußerungen in demAufsatze: „Etwas was Lessing gesagt“, welcher zugleichein Commentar zu Johannes Müller's „Reisen derPäpste“ war, für einen Papisten erklärt wurde. Durch die„Erinnerungen gegen die Gedanken Verschiedener“ ant-worte Jacobi darauf. Wir sehen aus diesen Schriften,wie thätig Jacobi arbeitete, trotz seiner sehr angegriffenen
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Jacobi's Garten zu Pempelfort : ein historischer Beitrag zur Feier des 25jährigen Jubiläums des Künstler-Vereins 'Malkasten' ; nebst einem Plan des Gartens
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