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Jacobi's Garten zu Pempelfort : ein historischer Beitrag zur Feier des 25jährigen Jubiläums des Künstler-Vereins 'Malkasten' ; nebst einem Plan des Gartens
Entstehung
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geist ganz an den Nagel“, — schrieb ihm Lessing„und setzen Sie sich ruhig hin und vollenden Sie ihrenWoldemar!“ — aber Jacobi beharrte bei seinem Ent-schluß und gab seine Demission nicht, sondern blieb inseinem Posten bei der Hofkammer nach wie vor.Bei dem Zusammensein mit Lessing hatte er diesensehr leidend und verstimmt gefunden, und glaubte, daßeine Luftveränderung und Ruhe dem Kranken sehr wohl thunwerde. Er ladete ihn dringend zu sich ein nach Pempelfort,wo er ihm „ein kleines Haus, welches unten drei artigeZimmerchen, zwei Kammern unter dem Dach, Boden,Küche und Keller hat, und noch einen hübschen Raum,der ehemals ein Saal war, gegenwärtig aber vacirenderKuhstall ist, doch mit allen Möglichkeiten, wieder einSaal zu werden,“ zur Verfügung anbot. Ich halte da-für, daß es das kleine Gebäude ist, welches an dasgroße, später umgebaute Haus anstößt. — „Leise Munter-keit um Sie herum, ruhiges Leben ohne Todtenstille; herz-liche, — o sehr herzliche Pflege, und doch nicht mehrals Sie wünschen; grenzenlose Freiheit; kurz, eine gute,bequeme Lage“, konnte Jacobi seinem Freunde in Aus-sicht stellen. Aber Lessing kam nicht, und schon imfolgenden Jahre 1781 starb er.Im März 1781 finden wir bei Jacobi interessan-ten Besuch. Es ist die Fürstin Amalie von Gallitzin, geborene Gräfin von Schmettow, und Hemster-huys, — Diotima mit ihrem Diocles — diesemerkwürdige Frau, welche dem Leben der großen Welt