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Jacobi's Garten zu Pempelfort : ein historischer Beitrag zur Feier des 25jährigen Jubiläums des Künstler-Vereins 'Malkasten' ; nebst einem Plan des Gartens
Entstehung
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43beschreiben, wie mir geschah, da ich jenes Loch zuerstgewahr wurde, und nun weiter nichts, als einen un-geheuren, finstern Abgrund vor mir sah. Licht istin meinem Herzen, aber so wie ich es an den Verstandbringen will, erlöscht es. Welche von beiden Klarheitenist die wahre? die des Verstandes, die zwar feste Ge-stalten, aber hinter ihnen nur einen bodenlosen Abgrundzeigt? oder die des Herzens, welche zwar verheißendaufwärts leuchtet, aber bestimmtes Erkennen vermissenläßt? Kann der Mensch Wahrheit ergreifen, wenn nichtin ihm jene beiden Klarheiten zu Einem Lichte sichvereinigen? Und ist die Vereinigung anders, als durchein Wunder denkbar?Die dienstlichen Arbeiten Jacobi's hatten die Auf-merksamkeit der Regierung immer mehr auf sich gezogen.Namentlich war es sein Entwurf und Plan zur besserenOrdnung und Verwaltung der Landzölle, welcher denFinanzen des Landes größere Vortheile in Aussicht stellte.Durch den am 30. December 1777 erfolgten Tod desKurfürsten Maximilian Joseph von Bayern, des letztenSprossen des Pfalz=Bayerischen Hauses, war Karl Theodornun auch Kurfürst von Bayern geworden, und verlegte1778 seine Residenz von Manheim nach München. DerMinister von Hompesch wurde von ihm nach Bayernberufen, und zog bald unseren Fritz Jacobi, mitwelchem er ja so sehr befreundet war, ebenfalls dorthin.Er wurde Ministerial=Referent über das gesammte Zoll-und Commerz=Wesen, mit dem Titel eines Geheimen