40wässer einen poetischen Gedanken abzugewinnen. DieVerse lauten:Bei der stillen Mondes=HelleTreiben wir mit frohem SinnAuf dem Bächlein, ohne Welle,Hin und her und her und hin.Schifflein! gehst und kehrest wieder,Ohne Segel, ohne Mast.Bächlein! trägst uns auf und nieder,Spielend mit der kleinen Last.Nichts zu fürchten, nichts zu meidenIst, so weit das Auge sieht.Flüstert leis, ihr jungen Weiden!Mädchen, singt ein Abendlied!Jetzt, wo Jacobi sich in einer so günstigen finan-ziellen Lage befand, wurde ihm von vielen seiner Freundedringend angerathen, sein Amt bei der Hofkammer auf-zugeben, um sich ganz dem Studium und der literarischenThätigkeit widmen zu können. Er ging jedoch nichtdarauf ein, sondern wirkte nach wie vor mit großer Ge-wissenhaftigkeit und mit nicht minder großem Erfolg inder ihm zugewiesenen Sphäre des Zolldepartements.Seine Studien und seine schriftstellerischen Arbeitenruhten aber deshalb keinesweges. Eifrig verfolgte eralle neueren Erscheinungen sowohl in der deutschen alsder ausländischen Literatur, Kunst und Wissenschaft, cor-respondirte unausgesetzt mit seinen Freunden, und arbeitetefleißig für die Iris und den deutschen Merkur.
Druckschrift
Jacobi's Garten zu Pempelfort : ein historischer Beitrag zur Feier des 25jährigen Jubiläums des Künstler-Vereins 'Malkasten' ; nebst einem Plan des Gartens
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