38hältnisse sehr wichtiges Familienereigniß ein. SeinSchwiegervater, der reiche Handelsherr und TuchfabrikantEsaias von Clermont, war in Vaels gestorben und hatteein sehr bedeutendes Vermögen hinterlassen. Frau Bettyreiste nach Vaels, um der Theilung des väterlichen Nach-lasses beizuwohnen, wodurch sie in den Genuß einesansehnlichen Vermögens gelangte. Jetzt hielt sich Jacobialler Sorge für seinen Vater und für sich und dieSeinigen überhoben. Im September sollte Bettyzurückkehren, und zu ihrem Empfange arrangirte er inseinem Hause in der Stadt ein Familienfest, über welcheser seiner Freundin Sophie La Roche am 27. Septemberberichtet. Wir ersehen aus diesem Bericht, daß das Festin dem Hause in der Neustraße Statt fand, und werdenüber die Einrichtung dieses Hauses, mit dem Saale nachdem Walle, vollständig belehrt. Unter den nicht zurFamilie gehörigen Gästen finden wir nur den RectorReiz und Jacobi's Freund Schenk. Das innige Ver-hältniß zwischen allen Familienmitgliedern tritt klar hervor.Es werden Lieder von Georg Jacobi gesungen, „undAlle waren von der lieblichsten Rührung ergriffen“.Dann wurde der Hausfrau bei der Tafel ein bekränzterFamilienpokal mit Punsch überreicht — „denn Bettymag keinen Wein, aber Punsch trinkt sie gerne, wenn erganz kalt ist“ — unter Anstimmung eines neuen Liedesnach der Melodie „Ohne Lieb und ohne Wein“, worin„Lenchen“ die Solostimme sang und die andern imChor einstimmten. „Betty war aufgelöst bis ins innerste
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Jacobi's Garten zu Pempelfort : ein historischer Beitrag zur Feier des 25jährigen Jubiläums des Künstler-Vereins 'Malkasten' ; nebst einem Plan des Gartens
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