37legenheiten ganz und gar in Anspruch genommen, reisteer nach Carlsruhe, wo er die persönliche BekanntschaftKlopstock's machte. Beide Männer traten sich alsbaldnäher und gewannen sich lieb. Klopstock begleiteteJacobi zurück nach Manheim, und blieb dort nochsechs Tage mit ihm zusammen, — Tage, welche Jacobiin seinen Briefen als höchst anziehend, anregend undgenußreich schildert. Im März kehrte er nach Düssel-dorf zurück und nahm seine Studien und Arbeitenwieder auf.Goethe und Klopstock, seine neugewonnenenFreunde, beschäftigten seinen Geist in so hohem Maße,daß Wieland ganz eifersüchtig wurde und ihm am9. April schrieb: „Goethe und Klopstock haben sich IhrerSeele bemächtigt, und neben diesen beiden ist für Wielandkein Platz.“ Bald nachher erkrankte Jacobi so heftig,daß man eine zeitlang an seinem Aufkommen zweifelte.Er selbst hatte alle Hoffnung auf Wiederherstellung fastaufgegeben. Im Laufe des Sommers und des Herbsteserholte er sich jedoch wieder, und den 23. November1775 schreibt er an Wieland: „Ich reiche Ihnen meinenoch lebende Hand, diese heilige Hand, welche das sty-gische Ufer berührt hat, und deren Fingerspitzen schonüber die furchtbaren Wellen gleiteten“. Dem Sommer-aufenthalt in dem frischen, duftenden, stillen und friedlichenGarten zu Pempelfort schrieb er hauptsächlichseine Genesung zu.Bald nachher trat ein für Jacobi's häusliche Ver-
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Jacobi's Garten zu Pempelfort : ein historischer Beitrag zur Feier des 25jährigen Jubiläums des Künstler-Vereins 'Malkasten' ; nebst einem Plan des Gartens
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