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Jacobi's Garten zu Pempelfort : ein historischer Beitrag zur Feier des 25jährigen Jubiläums des Künstler-Vereins 'Malkasten' ; nebst einem Plan des Gartens
Entstehung
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36Gerade diese Form des Romans in Briefen ist eswelche Jacobi's Eigenart am charakteristischsten hervortreten läßt. In dieser Form, so wie in der ebenfallsvon ihm sehr beliebten Form des Gesprächs, konnte eran die Darstellung der äußeren Anschauung seine innerstenEmpfindungen und Gedanken anknüpfen. So geben unsdenn auch diese Briefe ein klares Bild von dem innerenGeistesleben des Verfassers. Heute freilich, wo derGeschmack sich so sehr geändert hat, ja ich möchte sagen,materialistischer geworden ist, wird der Leser sich schwerlich durch Alwills Briefsammlung sehr erbaut finden,damals aber machte sie Epoche.In seiner amtlichen Stellung hatte Jacobi sich in-zwischen mehr und mehr die Gunst seiner Vorgesetztenerworben. Besonders hervorgehoben wird eine Abhand-lung über die gewerblichen Verhältnisse des BergischenLandes, zu deren Studium er eine Reise durch die in-dustriellen Bezirke gemacht hatte. Sein Gönner undFreund, Graf von Hompesch, nunmehr wirklicher Staats-minister, hatte ihn dem Kurfürsten angelegentlichst em-pfohlen, und Karl Theodor wünschte ihn persönlichkennen zu lernen. Jacobi unternahm deshalb Anfangs1775 eine Reise nach Manheim, um sich bei Hofe zupräsentiren. Hieran knüpfte er zugleich die Hoffnung,daß es seinem persönlichen Einflusse gelingen möge, dieGeldforderungen, welche die Hofkammer noch an seinenVater machte, niederschlagen zu lassen. Nachdem er zehnTage in Manheim zugebracht, von geschäftlichen Ange-