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Jacobi's Garten zu Pempelfort : ein historischer Beitrag zur Feier des 25jährigen Jubiläums des Künstler-Vereins 'Malkasten' ; nebst einem Plan des Gartens
Entstehung
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30Betty aber dankt Goethe in einem sehr munterenBriefchen für die Freude, welche er dadurch ihr undihrem ganzen Kreise gemacht, in welchem das Lied desSchattenspielmannsOrgelum, Orgeley unter großemBehagen angestimmt worden sei. Beide Männer, Goetheund Jacobi, waren sehr begierig, sich auch persönlichkennen zu lernen.Dies geschah im Sommer 1774, wo Goethe in Be-gleitung von Lavater und BaſedowProphete rechts, Prophete links,Das Weltkind in der Mittenin leichtem Kahn rheinabwärts fuhr, und zunächst inKöln den dortigen Kunstschätzen seine Aufmerksamkeitwidmete. Wie Goethe später in seiner 1811 ge-schriebenen SelbstbiographieAus meinem Leben, Wahr-heit und Dichtung, anführt, hätte das erste, langeersehnte Zusammentreffen mit Georg und Fritz Jacobiin Köln Statt gefunden. Der später veröffentlichteBriefwechsel zwischen Goethe und Jacobi ergiebt jedoch,daß Goethe sich in seinen Erinnerungen geirrt hat, unddaß erst im Garten zu Pempelfort die persönlicheBekanntschaft gemacht wurde, und die Sache sich folgen-maßen verhält.Am 21. Juli 1774 traf Goethe in Düsseldorf ein.Schon früh Morgens eilte er in Jacobi's Wohnung ander Ecke der Neustraße, wo er jedoch Niemand anwesendfand. Frau Betty war zum Besuche bei ihren Elternin Vaels, und sämmtliche übrigen Familienglieder,