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Jacobi's Garten zu Pempelfort : ein historischer Beitrag zur Feier des 25jährigen Jubiläums des Künstler-Vereins 'Malkasten' ; nebst einem Plan des Gartens
Entstehung
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24Kehren wir von dieser lokalen Abschweifung zu unsermGegenstande zurück.In seiner amtlichen Thätigkeit bei dem Zollwesenzeichnete Fritz Jacobi sich bald vortheilhaft aus, undwußte dem Lande manche finanzielle Vortheile zu ver-schaffen. Dabei aber ruhte seine Beschäftigung mit derWissenschaft keinesweges, und wir stoßen bald auf größereArbeiten aus seiner Feder im deutschen Merkur. Essind sehr gediegene Abhandlungen, wie z. B.UeberHerders Erklärungen von den thierischen Kunstfertigkeitenund Kunsttrieben, ferner Briefe über des Kanten'schenCanonicus de Pauw*)Recherches philosophiquessur les Egyptiens et les Chinois und mehrere andereAufsätze, auf welche wir hier nicht weiter eingehen können.In allen aber documentirt sich das rege Streben seinesscharfen Geistes nach reiferer Erkenntniß.Mit Wieland, mit de Pauw und anderen Gelehrten,wurde eifrig correspondirt, bald in deutscher, bald infranzösischer Sprache, woraus wir ersehen, daß FritzJacobi in letzterer sich eben so elegant, ja ich möchteAlles arrangirt; der Subscriptionspreis für die Saison betrug1 Conventionsthaler. Acht Musiker, abwechselnd mit denTrompetern und Paukern des Reiter=Regiments, führten dieMusikstücke aus.*) Canonicus de Pauw wurde 1776 von Friedrich d. Gr.an des verstorbenen Quintus Icilius (Guischard) Stelle, alsgelehrter Gesellschafter nach Potsdam berufen, sah aber baldein, daß er dort wegen seiner sehr freimüthigen Ansichten nichtan seiner Stelle sei, und kehrte nach Kanten zurück.