23eisernes Gitterthor führte, unweit der Hofgarten=Brücke,und ein anderes an der Brücke vor dem Jägerhofe überdie Düssel, welche damals an dieser Stelle offen lag.Damit aber die Spazierenfahrenden auch einen Genußvon der neuen Promenade haben sollten, wurde vomFlingerthor ausgehend ein „Gutschenweg“ angelegt, aufwelchem man sowohl von diesem, als vom Ratinger-Thore, die ganze Promenade umfahrend, wieder zumFlinger=Steinweg (jetzt Schadowstraße) und von da zumThore fahren konnte; es ist der Weg, welcher heute vonder Hofgarten=Jägerhof= und Jacobi=Straße eingenommenwird. Die Lage des Jacobischen Gartens gewann durchdiese Verschönerung der nächsten Umgebung ebenfalls anAnnehmlichkeit, ohne daß die behagliche Ruhe desselbendadurch wesentlich beeinträchtigt wurde, denn Wohnhausund Garten blieben durch die vorliegenden Gebäudeder Zuckerfabrik von dem „Gutschen=Wege“ getrenntund der Eingang war seitwärts, in der kleinen Gasse,welche zum Wehrhahnen führt. Zur Erhöhung der An-nehmlichkeiten des Promenaden=Gartens wurden 1774,dort wöchentlich zwei Concerte abgehalten, wozu sichsämmtliche Honoratioren der Stadt subscribirten. DemHofgärtner Berentz war die Restauration gestattet*).*) Im Besitz des Herrn Guntrum befinden sich darüberinteressante Actenstücke, u. a. die Original=Subscriptions=Listemit den eigenhändigen Unterschriften sämmtlicher Honoratioren,aus Adel, Beamten, darunter auch der Hofkammer=Rath F.. H.Jacobi, Militair und der Bürgerschaft. Herr Custodis hatte
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Jacobi's Garten zu Pempelfort : ein historischer Beitrag zur Feier des 25jährigen Jubiläums des Künstler-Vereins 'Malkasten' ; nebst einem Plan des Gartens
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