21hinaus ins Freie. Mit seiner geliebten Betty und mitseinen beiden Söhnen, von denen der älteste, JohannFriedrich, 7 Jahre und der jüngste, Georg Arnold,4 Jahre alt war, siedelte er im September 1772 in dieneue Wohnung über. Zwei Töchter und einen Sohnhatte er durch den Tod verloren, den Sohn wenigeTage vor dem Umzuge*).Hier dürfte es nun am richtigen Orte sein, einenflüchtigen Blick auf die damaligen äußeren VerhältnisseDüsseldorfs zu werfen.Unter der Statthalterschaft des Grafen Goltsteinherrschte sehr lebhafte Bewegung in allen Zweigen derVerwaltung, namentlich dahin zielend, das Land, welchesnoch schwer an den Schäden litt, die ihm die letztenRegierungsjahre Johann Wilhelms und seines NachfolgersKarl Philipp in Bezug auf die finanzielle Lage geschaffenhatten, wieder empor zu heben. Besonders viel geschahaber auch für die äußere Verschönerung der Haupt= undResidenz=Stadt Düsseldorf. 1770 war die Landesbiblio-thek gestiftet worden. Auch war eine juristische Facultätin Düsseldorf, welche alle Landeskinder, die sich derjuristischen Laufbahn widmen wollten, 2 Jahre besuchenmußten. Der Hofrath Camphausen las Institutionen,Professor Henoumont Pandecten, und Professor DewiesCanonisches und Lehns=Recht. Der Marstall in derMühlenstraße (jetzt Regierungs=Präsidial=Gebäude), der*) Die zweite, 1769 geborene und 1770 gestorbene Tochterhatte den Namen Gleminde, wie Gleim's Nichte von denFreunden genannt wurde.
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Jacobi's Garten zu Pempelfort : ein historischer Beitrag zur Feier des 25jährigen Jubiläums des Künstler-Vereins 'Malkasten' ; nebst einem Plan des Gartens
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