20Anzeigen“ für Süddeutschland waren. Der Merkur er-schien zuerst 1772 und hat, unter verschiedenen Wechselnder Redaction, bestanden bis zum Jahre 1810.Der nähere Umgang mit dem Statthalter Grafenvon Goltstein, mit dem Freiherrn von Hompesch, mitden Gräfinnen Louise und Sophie von Hatzfeld (derPhilaide und Musarion Wielands), der rege Verkehrmit vielen gelehrten und angesehenen Männern, sowohlpersönlich, im Kreise seiner eigenen Häuslichkeit und inder damals sehr belebten Düsseldorfer Gesellschaft, als inBriefen, verleideten Jacobi sein Kaufmannsgeschäft immermehr. Es war ihm daher sehr willkommen, als seinhoher Gönner, Graf Goltstein, ihm eine Verwendung imStaatsdienste anbot, und ihn durch seine Vermittelungbeim Kurfürsten als Rath bei der Hofkammer anstellen ließ.Seit Januar 1772 finden wir deshalb Fritz Jacobinicht mehr als Kaufmann, sondern als Hofkammer=Rath,hauptsächlich im Zollwesen beschäftigt. Es sagte ihm dieseThätigkeit um so mehr zu, als er gerade die verschie-denen Zweige der National=Oekonomie zum Gegenstandeeingehender und fruchtbringender Studien gemacht hatte.Graf Goltstein vermittelte ihm auch eine Wohnungin dem Hause an der Ecke der Neustraße und Commu-nicationsstraße (jetzt Nr. 16 der Neustraße mit ebenfallsFront nach der Communicationsstraße, wo bisher derLaden von Perger war), am damaligen Flingerthor, mitfreier Aussicht nach Süden und Westen auf den Wallmit seinen Bäumen (jetzt Alleestraße) und über denselben
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Jacobi's Garten zu Pempelfort : ein historischer Beitrag zur Feier des 25jährigen Jubiläums des Künstler-Vereins 'Malkasten' ; nebst einem Plan des Gartens
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