Der Vater, ein sehr intelligenter Kaufmann, hatteinzwischen in dem damals an industriellen Etablissementsnoch armen Düsseldorf eine Zucker=Raffinerie angelegt,von deren Betrieb er sich große Vortheile versprach. Zudieser Anlage hatte er das in Pempelfort ihm gehörigeTerrain benutzt, und dazu einen Theil seines Gartensauf beiden Ufern der Düssel verwendet. (Es ist derPlatz, auf welchem die spätere van der Beck'sche Fabrikstand, jetzt fiskalisches Eigenthum, zum Jägerhofe gehörig.)Mit dem Betriebe dieser Raffinerie sehr beschäftigt, über-gab er die Manufacturwaarenhandlung in der Stadtganz dem heimgekehrten Sohne Fritz, und baute sichneben der Fabrik auf dem rechten Ufer der Düssel einHaus mit Wohnung für Herrschaft und Diener. EineWohnung für den Gärtner und ein prächtiges Treibhauswaren schon früher in dem nach damaligem Geschmackangelegten Garten errichtet worden*). Hierhin zog sichnun der Vater Jacobi mit seinen noch lebenden vierKindern zweiter Ehe, von denen der älteste Sohn 13Jahre zählte, zurück, als im Mai 1763 auch seine zweiteFrau gestorben war, und im August 1763 seine er-wachsene Tochter erster Ehe, Maria Catharina, sich mitdem Kaufmann Winkelman in Hannover verheirathet*) In alten Plänen auf dem städtischen Archiv vom Jahre1776 ist dieses große Terrain nebst Gartenanlage und Zucker-fabrik als „Prächtiges Erb des Herrn Commerzienrath Jacobiverzeichnet. (S. den anliegenden Plan.)
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Jacobi's Garten zu Pempelfort : ein historischer Beitrag zur Feier des 25jährigen Jubiläums des Künstler-Vereins 'Malkasten' ; nebst einem Plan des Gartens
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