14zu; sie ist der rothe Faden geblieben, um den sich seineübrigen Geistesschicksale schlingen“In seiner zuerst 1784 erschienenen Abhandlung „Idea-lismus und Realismus“, hervorgerufen durch des Engländers Hume Essay „über den Glauben“, sagt FritzJacobi selbst von sich: „Dummheit wurde mir bestän-dig, und sehr häufig Leichtsinn, Hartnäckigkeit und Bos-heit vorgeworfen. Aber weder Schimpfworte noch diehärteste Behandlung konnten mich von meinem Uebelheilen. Man gewann nur soviel, daß ich selbst einesehr schlechte Meinung von meinen Geistesfähigkeiten be-kam, die mich um so mehr drückte, da sie mit derbrennendsten Begierde nach philosophischen Einsichten***)verknüpft warDer Vater, dessen Handlungsgeschäfte immer größereDimensionen angenommen hatten, war mit dieser Rich-tung des Sohnes durchaus unzufrieden. Da er ihnzum Kaufmann bestimmt hatte, glaubte er, durch Ent-fernung aus seinen Umgebungen den Träumer auf an-dere Wege zu bringen, und sendete ihn deshalb 1759als Lehrling in ein Handlungshaus nach Frankfurt a. M.Der 16jährige Handlungsbeflissene hatte hier wegen seinesstillen, in sich gekehrten Wesens, von seinen Gefährtenvielen Spott zu erdulden. Auch sein Principal wardurchaus mit ihm unzufrieden, da der junge Lehrling in*) Zirngiebl, Fried. Heinr. Jacobi's Leben, Dichten undDenken. Wien 1867. p. 4.**) Fr. H. Jacobi's sämmtl. Werke. Leipzig 1872. II. 179.
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Jacobi's Garten zu Pempelfort : ein historischer Beitrag zur Feier des 25jährigen Jubiläums des Künstler-Vereins 'Malkasten' ; nebst einem Plan des Gartens
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