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letzen, schädigen oder mit deheinen andern Sachen einichen Gewalt, fräfel, angriff, Mutwillen oder vberfal,wie das jemer sin möchte, vnderstan vnd fürnämen j wölte, zu handhaben, zu schlitzen vnd zu beschirmen,als verr vnser vermögen, lib vnd gut langen vnd gereichen mag. Also so bald die Statt, so also angefochten,gelezt oder zu schadigen > widerstanden wurdt, sich vff Jr eid erkennt, das st wider Rächt airgriffen odergeschädigt sye oder wurde vnd vns die andern Stett sampt oder sonders mit Iren Batten oder bliesen vmb ^hilff ersucht vnd manet. Das alsdann wir die übrigen Stett, so also gemannt wurden, mit vnserin lib vndgut vnd allem vnserm Vermögen die Statt, so also gemanet hat, ouch Jr lib vnd gut ^ vnd aller der Irenals Jr rächten geschwornen, ingesäßnen Burger fürderlich vnd ane verziehen sollen hälfen behüten, handt-haben, schützeir vnd schirinen, Alles by vnsern geschwornen ^ Eyden vnd in ganzen guten vffrächten Trüwen,ouch vff vnsern Soften, so lang vnd vyl biß die selb Statt vnd die Iren in frid vnd Ruw gesatzt oderJro zu Jnländigem zym- ^ lichem gemeinem Rächten wirdt geholfen. Vnd so wir mit Jemandt von manungwägen, wie vorstat, zu krieg kommen, so sollen vnd wölken wir ouch sryden oder bestand nit j anders annäin-men vnd beschließen, dann mit gemeyner vnser von den dryen Stätten rat, müssen vnd willen vnd sunstdeHeins wegs. — Vnd als wir, die genannten j dreyg Stett Bern, Fryburg vnd Soloturn vorhin zusamenverbunden gewesen vnd noch sind, vnd nämlichen wir beid Stett Bern vnd Fryburg mit ewigen Burgrächtenvnd ^ aber wir beyd Stett Bern vnd Soloturn mit ewiger Bündtniß, deßgelichen wir die zwo Stett Fryburgvnd Soloturn ouch mit ewigem Burgrächten, in wöllichem Burgrächt- j en vnd Bündtniß die, so darinn vor-behalten, eigendtlich gemäldet sind, deßgelichen ander artikel, wie ouch an wöllichen gemeinen dingstettenRächt gäben vnd genommen, ^ olich redlich erlich Todschleg vnd ander Sachen hariu nit gelüttret, gehaltenvnd gebracht, eigentlich erlüttert würden, by dein allem vnd deßhalb wie sich jede Statt vor- ^ hin gegender andern zuletst verbunden hat, zusampt disem nüwen vergriff vnd burgrächten zu beßruug vnd Sterkesöllicher vorangenommen pflichten vffgericht, wölken I wir für vns vnd vnser ewig nachkamen beliben vnddawider nützid handeln noch fürnämen oder gestatten zu beschächen, das dein zu Abbruch oder lezuug mögedienen, alles j ane mangel, Jntrag oder widerred. — Vnd damit disre früntschaft vnd meyuung nunhinfür zu ewigen zyten bestäntlich sye, beharret vnd dero meiner vergässen j wärd, so söllen vnd wölleii wir,die obgenannten von Bern, Fryburg vnd Soloturn hinfür zu ewigen Ziten je von fünf Jaren zu sünfen,so man die gemeinen Bünde vn- j gefarlich schwert, diß, ouch viiser vordiflg ewig burgrächt viid büiidtnißöffentlich vor vnserm kleinen vnd großen Rat vnd ganzer Gemeynd lassen läsen vnd mit vn- ^ ser allerEyden, wöllicher Teil das an den andern erfordert, ernüwern vnd gegen vnd an einandery war vnd fichthalten vnd volfüren, alles getrüwlich, erberlich vnd ^ vngefarlich. — Wir sind auch hiemit yberein kommen,diß Burgrücht ,nit vnserm einhüllen Willen vnd gefallen für vns vnd vnser ewig Nachkamen zu inyn- j dern,zu meren, iiach dem viid vns allzit iiiitzlich vud gut wil bedunken. — Vnd des alles zu warem vestemVrkund vnd ewiger Gezügknuß, so haben wir die genant- s ten von Bern, Fryburg vnd Sölyturn dieserBriefs dryg mit vnser Stett großen anhangenden Siglen glicher wort vnd Substanz vffrichten vnd jederStatt einen gäben j lassen, Beschächeii Atittwuchen der Cinliff Thuseiit Junkfrowen tag nach Christi unseresHerren geburt gezalt Thuseiit fünffhundert vnd sibentzähen Jgre.
Pergaiuenjenc Uzlunde mit aHängxiMy, ^ »»ik.WMM« N abgerissen,
Abgedruckt bei Holzer 7«i.