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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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Zug mit dem vssern Ampi, so dortzu gehört, Glarus, Basell, Fryburg, Soloturn, Schaffhusenn vnd Appen-hell vnser Stett vnd Lännder Sigell mit sampt den Siglen Herren Apptz, ouch des Burgermeisters, der

Räten vnd gemeind der Statt Sannt Gallen, deßglichen den Siglen dern von j den Pünden in Chur-

walenn, ouch der Laimdtschafft Wallis vnnd der Statt Mülhusen an disenn brieff, zwen gemacht, dero einenwir der küng von Franckrich zu vnsern Händen genonlmenil, vnd aber wir die Eydtgnossen den andern vnsselbs behalltenn habenn, lasten heilgkenn. > Gehailndellt vnnd beschlossenn in der obgemelldten Statt Fryburgvff Sempstag, was Sannt Andresenn des heiligen Zwölffbotten Abend, alls inan zallt von der GeburtChristi vnnsers heillmachers Thusennt fünffhundertt vnnd Sechtzechenn Jar.

Pergamentene Urkunde mit den anhängenden Siegeln des Königs und der Eidgenossen.

Die Messingkapseln der 19 Siegel tragen sämmtlich die Jahrzahl 1587.

Abgedruckt bei Bluntschli II. 181, Hölzer 133, Sammlung 117, Leu VII. 221, Lünig N. A. I. 227, Neues Schweizerisches Museum I. 241,

Zellweger III. 1, 63, 2urlaudon kistoiro militairo äo« Luissos IV. 489, französisch bei vuinont IV, 218.

Z?

Erneuerung des ewigen Burgrechts der Städte Bern, Freiburg und Solothurn.

St. October.

Staatsarchiv Bern.

In dem Namen der heiligen Höchen Dryualtigkeit, gott des Vatters, Suus vnd heiligen Geistes, Amen.Wir der Schulthes, die Rätt vnd Zwöy- j hundert genannt der Groß Rat der Statt Bern an Einem, vndwir der Schulthes, die Nätt und zwöyhuudert genannt der Groß Rat der Statt Fryburg dein andern Teil,vnd wir der j Schulthes, die Rätt vnd gemein Burger genannt der Groß Rat der Statt Soloturn ^umdritten Teil, Tund kundt vnd zu wüsten allen denen, so disern gegenwärtigen Brief setz j vnd hinfttr fachenoder hören läsen, das wir mit guter Vorbetrachtung vnd einhällem Rate vnd insonderheit beweguiß derbrüderlichen trüw, liebe, früntschaft vnd Nachpurschast, j darin mir vnd vuser Altvordern vnverdänkende Jargegen einandern sind gestanden, die vns ouch zu glück vnd heil. Enthalt vnd meruug vnseres Stats vndWäsens wol hat erschossen, j Dem allem zu handthabung vnd damit wir by dem, so vns der allmächtigGott verlichen vnd zu Händen gestoßen hat, ouch by Rächt, frid vnd Ruw dester sürer mögen beliben,sölliche jez- j bemälte trüw, liebe vnd brüderliche Früntschaft ernüwert, gesterkert vnd gebessert in wyß vndform wie haruach volgt: Vnd nämlichen, so haben wir die genannten ^ Schultheißen, Nätt, Zwöyhundertvnd ein ganze Gemeind der Stett Bern, Fryburg vnd Soloturn jede Statt in der andern vnser, diser Stett,für uns vnd vnser ewig Nachkamen vnd die I vnsern in denselben Stetten gesäßen, ein ewig Burgrächt vffvnd angenommen vnd empfangen, als wir ouch das nach vnser Stetten Rächt, sryheit vnd loblichem altemharkom- ^ men ze tund Gewalt vnd macht haben vnd wol tun mögen, Empfachen vnd uämen ouch alsoeinandern wüßentlich zu rächten ewigen vnd Jngesäßnen Burgern, also das j wir vnd alle die, so in denberürten dryen Stetten gesässen sind, nun angänds zu Gott vnd den Heilligen mit vffgchepten Händen vndgelerten Worten schweren söllen, nämlich vnser j jekliche Statt der andern Trüw vnd warheit zu leisten, Jrnutz, Ere vnd Frommen zu fürdern vnd schaden zu wänden. Demnach Einandern gegen vnd wider aller-wänklichen, j wär der ist oder sin wirdt, der vnser eutmäder Statt oder die vnsern au lib, an Ere vnd angut, an laud, an lüten, herschaften, fryheiten, guten Gewonheiten vnd altem herkamen wider ^ Rächt schwachen.