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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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April 1520.

Basel hinzulegen bevollmächtigt seien, Solothurn möge seine Rechte an gebührendem Ort, gegen welche Parteies sei, wahren.

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^ueern. 4. April Minwuchm vor i^sov).

Staatsarchiv Bern: Allgemeine Eidgenössische Abschiede, Ii. 321. Archive Solothurn, Schaft'haufen.

Da es heißt, es wollen eine Anzahl unruhiger Knechte einen Aufbruch zu römisch kaiserlicherMajestät thuu und zu befürchten steht, es möchten sich dann andere auf die gegentheilige Seite erhebet: undgroße Unruhe entstehen, so wird einhellig erkannt, solches zu hindern, nachzuforschen, woher solche Practikenkommen und alles Geläufe strengstens zu verbieten. I». Beider Könige Botschaften wird geschrieben, daßsie sich hüten, unsere Knechte anzunehmen, wir werden mit unserer Gewalt und Macht auf die Gegenparteidesjenigen treten, der dieses übersieht. < . Der Legat Antonius Puccius meldet, er werde die Pension inKurzem bezahlen können, man möchte den Verzug entschuldigen. «I. Der Bischof von Basel hat den Tag,welcher wegen seines Streits mit Solothurn auf Quasimodogeniti nach Arau gesetzt ist, abbestellt, in Hoff-nung, die Sache werde mittlerweile gütlich vermittelt. Zug klagt abermals, daß der Rechtsspruch, denAmmann Andacher sel. ihn: gegen Schwyz gethan, nicht aufgerichtet sei; Schwpz antwortet, es finde nicht,daß Ammann Andacher einen schriftlichen Spruch gethan, darum begehre es einen andern Obmann aus deingleichen Ort. Das will man heimbringen, l. Uri bringt an, Jörg auf der Fluh soll zu Venedig seinund sich berühmen, er sei eii: Bote gemeiner Eidgenossen; man wisse nicht, was er unter diesem Namenverhandle. Bei stattgehabter Umfrage wollte Niemand davon missen, daß ihm von gemeinen Eidgenossenoder einzelnen Orten ein Auftrag gegeben sei. Ueber den Antrag nach Venedig zu schreiben, genannterJörg habe von den Eidgenossen keinen Auftrag, hatte aber nicht Jedermann Vollmacht, man soll sich alsoauf den nächsten Tag genauer erkundigen.

Dieser Abschied steht auch ohne Jahrzahl unter den Abschieden des Jahres 1519 im Berner Abschiede-buch p. 228.

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^ u L e r 11. 4 13. April (Fritag vor HuosimoäoMinti).

Staatsarchiv Bern: Allgemeine Eidgenössische Abschiede, 8. lilll.

n Dieser Tag wurde gehalten auf Begehren der französischen Botschaft, deren Vortrag nebst denAntworten der Eidgenossen Orte jedem Boten in besonderer Abschrift mitgetheilt ist. Da die Mehrzahl derOrte geneigt ist, den: König zulosen", so hat man von Städten und Ländern einige Boten zu der franzö-sischen Gesandschaft gesetzt, um zu vernehmen, ob der König auf den frühern Artikeln beharren oder etwasNeues wolle. Darauf hat man einen neuen Entwurf gemacht, jedoch nur auf Hintersichbringen und beredet,daß man nun in Kürze sich einmal entscheiden soll, damit beide Theile wissen, woran sie sind. I». Nachdembisher zwischen den: Landvogt in: Thurgau und den Edeln daselbst ein Span gewaltet hat in Betreff des Schwö-rens, so haben die Edeln auf diesem Tag sich zu Leistung des früher üblichen Eides erboten. « . Der Grafvon Arona hat, wie schon früher, durch eine Botschaft uns ersuchen lassen, wenn wir mit dem König vonFrankreich eine Vereinnng inachen, möchten mir in Ansehung der guten Freundschaft und Nachbarschaft,