October 1519. 12l )1
W summ noch hindern, aber In niidt lassen vffschlachen." Freiburg hatte keinen Voten aus dem Tag.dieses wird dem Cardinal als Antwort mitgetheilt. I». Der Cardinal von Sitten hat weiter begehrt, wirMöchten unsere Boten auf St. Andreastag (30. November) zu Thun haben, damit das Recht zwischen seinen^rmen Leuten und den Wallisern zu Ende gebracht werde, wie das zu Aelen verabschiedet worden ist. Jeder°te soll heimbringen, daß man nicht vergesse, die Boten zu schicken, i. Der Herzog von Württembergseine Botschaft vor uns gehabt, die eine schriftliche, jedem Boten zugestellte Werbung gethan hat.abei hat er uns dringend mahnen und bitten lassen, ihn nicht zu verlassen, sondern ihm zu Hülfe zuo>nmen. Da er auch unsere Knechte verlangt, haben wir mit Mehrheit erkennt, wir wollen unsere KnechteHause behalten und dieselben Niemanden lassen. Ii.. Der Bote von Schwyz hat abermals Anzug gethan^ 20 Mann von Rapperswyl wegen.
Dieser Abschied steht auch im Bcrner Abschiedeband II. 40. aber mit der Jahrzahl 1520.
Zu « und i. Wahrscheinlich hieher gehört der undatirte Vortrag, den Herzog Ulrich von Württemberg vorden Eidgenossen „vff dem Tag zu Zürich jüngst versamlet" hat thun und jedem Boten eine Abschrift hat geben lassen.
Staatsarchiv Bern: Allg. Eidg. Abschiede 8. asv fs.
Zu v. „Vsf Zinstag vor Ämonis st ckucko Anno zc. xix haben des schwäbischen Bunds gesand-ten vff ir Credenz vor den verordneten Botschaften gemeiner Eydgnossen vsf dem tag zu Zürich ver-samlet nachfolgent Werbung muntlich getan
„Des ersten von wegen gemeins Bundts versamlung den Bortschaften als Iren sundern lieben guten frem-den gunstlichen, früntlichen vnd willigen dienst gesagt vnd daby angezeigt, das die stend des bundts mit gemeinerEydgnossschaft in den jetz schwäbenden sterbenden löuffen getrüw mitlyden tragen, der Hoffnung, das der allmech-tig sin zorn abstellen vnd gemeiner Eydgnoschaft gesundheit glük vnd wolfarn verlichen werd.
Vnd daruff erzelt, damit die Botschaften der Werbung, so von des bundts wegen vor den gesandten bot-schaften zu Rotwil muntlich getan, bericht wurden, so wöllen sy Inen von derselben Werbung ein Abschrift vber-antwurten, mit bitt, die zu nachgenter Werbung in Abscheid zu setzen, vnd Inen erzelt, wie wol Herzog Vlrich zuWürttemberg siner vorangezeigten vntoglichen Handlungen dhein füglich oder gegründt vrsach anzeigen köndtoder mög, des vnangesechen Hab er sich vnderstanden, die Herren gemeiner Eidgnoschaft mit vermeintem vnge-bürlichem schin zu bewegen, Im achttusent knecht loufen zu lassen.
Wie wol nun gemein Versamlung zu Inen, den eydgnossen, Iren lieben vnd guten fründen, in ansechungdes abscheids den gesunden des bundes vff sant Gertruten tag gegeben, der clar in sich halt, das sy wider denbundt nit sin wöllen, kein fürsorg tragen, das sy sich wider den bundt bewegen oder vffbringen lassen, so syensy, die gesandten, von wegen des bundts den botschaften der Eydgnossen zu Eren zu Inen verfertiget, sy vorge-melter Handlung zu berichten vnd sy zu bitten, das sy, als die frommen, gerechten, frid vnd Eer liebhabenden vndgetrüw anhenger vnd glider des heiligen Nichs wöllen das, daß der Bundt wider sin willen vnd gemüt widerHerzog Vlrich von Wirienberg vber vilfaltig guttaten Im bewyßt merklich gedrengt vnd verursacht sye, zuHerzen nemen vnd Herzog Vlrich zu sinem vorbeschechnen vnd jetzigen fürnemen kein sterkung, hilff, fürschub oderbylegung erzeigen, sunder den Bundt in sinem billichen fürnemen nit zu verhindern vnd sich wider den bundt nitbewegen lassen vnd den lousf Jrer knecht in allweg verhindern, vnd ob der beschechen wer oder noch beschcchenwurd, des sich die bundesversammlung nit versech, die widerumb abfordern, vnd wo ye der eidgnosscn botschaftMeinung wie vor stund, gütlich Handlung vorzunemen, das sy dann Inen, des bundes gesandten,, muntlich zuverstau geben, wie vnd welicher maßen vnd vff was mittel vnd weg sy In den fachen handeln, so wöllen diebundtsgesandten guter Hoffnung sin, so gemein Versammlung des bundts das verneine, das sy sich daruff gebür-lich vnd vnverwyslich halten werde. Das Alles hettcn sy gemeiner Eidgnossen Botschaften, als des heiligen Nichs
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