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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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August 1519.

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7ST.

Freiburg. 4649, 29. August lioimmn» äsooii^lo).

Staatsarchiv Bern: Allgemeine Eidgenössische Abschiede, 8. Illv.

Vor gesesseueiu Rath zu Freiburg iu Anwesenheit zweier Rathsverordneten von Bern legt UrbanBaumgartner, Vogt zu Grasburg, Rechnung ab über seine Verwaltung dieser Vogtei. I». Ebenso legtAenhard Willading seine Vogtrechnnng ab über die Vogtei Grandson. e. Der Tag, der auf St. VerenaSeptember) zu Averdon sein sollte, wird auf des Landvogts Begehren auf Sonntag vor Michaelis nächst-künftig verschoben. Von da sollen dann die Boten nach Echallens reiten, um anhängige Geschäfte zu be-seitigen. a. Die Urbarbücher, welche der Commissar von Orbe zu Bern gehabt, sollen durch den LandvogtUnd den Commissar vollendet werden.

Der gleiche Abschied findet sich im Berner Allg. Abschiedeband 8. 217 mit dem Datum Montag vor Lau-rentii (8. August), nur fehlen dort die Artikel v und «I.

7SS

Baden. 464 9, 2. September (Frytag nach Gant Verenatag).

Staatsarchiv Lucern: Allgemeine Abschiede, !?. 444. Staatsarchiv Bern: Allgemeine Eidgenössische Abschiede, 8. 22V. 7. 23V.

Archive Solothurn, Freiburg, Schaffhausen.

». Auf diesem Tag ist uns eine weitläufige Schrift von den Näthen und Ständen des schwäbischenBundes zugekommen, worin sie mit vielen Worten sagen, sie haben uns zu Ehren und Gefallen, wenn auch"ut ihrem großen Nachtheil, das Herzogthum Württemberg dem jungen Herzog Christoph zustellen wollen,nun sei aber Herzog Ulrich wieder in das Herzogthum eingefallen und beabsichtige, dasselbe einzunehmenund zu seinen eigenen Händen zu bringen. I». Herzog Ulrich von Württemberg zeigt durch zwei MissiveNu, er habe unternommen, sein erbliches Land, das ihm gewaltsam und unbilliger Weise entrissen wordenwieder einzunehmen und die Seinen dazu gutwillig gefunden. Die vom schwäbischen Bunde mögen viel-leicht befürchten, er werde weiter gehen, das sei aber nicht seine Absicht, sofern er für seine gehabten Kostenbillig entschädigt werde. Herr Albrecht von Landenberg, der uns den einen dieser Briefe überantwortet hat,5ügt bei, der Herzog sei Willens gewesen, eine Botschaft auf diesen Tag zu senden, es sei ihm aber un-möglich gewesen, auf dem nächsten Tag zu Baden werde es geschehen, v. Rothweil schreibt, es könne ausdem Briefe des Herzogs von Württemberg an die Eidgenossen für sich keine guten Absichten entnehmen,erneuere daher seine Bitte um getreues Aufsehen und Hülfe bei eintretender Gefahr. Darauf wird demHerzog, dem schwäbischen Bunde und denen von Nothweil geschrieben, wie jeder Bote weiß. «I. Auf demletzten Tag zu Baden ist verabschiedet worden, daß wir Boten rathschlagen sollen, ob man die Eide vonUnfern Eidgenossen von Nothweil einnehmen wolle oder nicht. Diese Berathung wird aber nochmals aufben nächsten Tag zu Baden verschoben. «. Zwischen dem Grafen von Fürstenberg und denen von Mümpel-llard wird Tag angesetzt ans Sonntag vor St. Matthäustag nächsthin (18. September). Zürich, Bern, BaselUnd Solothurn sollen ihre Boten zu diesem Zweck an genanntem Tag zu Mühlhausen haben, t. UnsereEidgenossen von Freiburg haben uns mit großer Klage angezeigt, der Herzog von Savoyen habe, nachdemer unfern letzten Abschied von Baden versiegelt erhalten, einen ihrer alten, zu Genf gesessenen Burger, dieln allen Abschieden vorbehalten seien, gefangen nehmen, ihn mit dem Schwert richten und noch eine ganze