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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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1175
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Juli 1519. 1175

^richten zu Klingnau, Zurzach und anderwärts innert der Eidgenossen hohen Gerichten, haben wir erkannt,solche Appellationeil sollen erstlich vor den Vogt und Amtmann des Bischofs, dann, wenn sich Jemandbeschwert fände, vor uns als die Obrigkeit gehen. Findet sich der Bischof mit diesem Entscheid nicht befriedigt,s° will mail ihm darum nach Sage des Bundes zu Recht stehen, t. Der Fälle und Gelässe zu Güttingenuu Thurgau wegen, sollen die Boten, die ins Thurgan gehen, beide Theile anhören, den alten Brauch^Mitteln und darauf handeln, wie sich gebührt. «. Auf diesem Tag ist eine Botschaft von zwei Bündenw Churwalen erschienen und hat erklärt, wenn der König von Frankreich von seiner Forderung der vonihnen eingenommenen Landschaften wegeil, nicht abstehen wolle, so seieil sie bereit, dieselbe nach Inhalt derKapitel mit Recht entscheiden zu lassen. Sie hoffeil, daß der dritte Blind, wie es seine Schuldigkeit sei,ihnen hierin nachfolgen werde. Mit dieser Antwort war man befriedigt, hat aber die zwei Bünde aufge-svrdert, zu verschaffen, daß der dritte sich nicht von ihnen abgesöndert halte und auch thne, was Billigkeitund Nothdurst erfordert; denn die mit dem Köllig angenommenen Capitel müssen gehalten werden, v. Jeder^ote kennt das Anbringen der Coininissarien des allerdnrchlauchtigsten Königs Carl von Spanien, jetzterwählten römischen Königs, von dessen Instruction den Boteil Abschrift gegeben wird. Da die königlichen^ommissarien einen andern Tag begehrt haben, so wird derselbe angesetzt auf Sonntag nach Laurent» (14. August)wieder hieher nach Baden. «. Bern und Freiburg habeil von uns Vollmacht und Auftrag, den HandelAnton Meyers aus Wallis gegen den König von Frankreich gütlich beizulegen, damit daraus keine weitere Unruheentstehe, x Der Auftrag an die Orte, sowie die Vögte in den geineinen Herrschaften, vorznsorgen, daßNiemand zu fremden Fürsten lind Herren laufe, ivird erneuert. Auch init den Boten der beiden Könige istdarüber ernstlich geredet worden. ). Da die Zeitverhältnisse bedenklich sind, auch der Zeitpunkt zur Erneuerungder Bünde wieder vorhanden ist, so solleil die Boten, welche nach Einsiedeln kommen, den Tag bestimmc'li,un welchem die Bundesbeschwörung stattzufinden hat. Die Gesandten von Freiburg, Solothurn >DidAppenzell fragen ein, wie diese Orte sich betreffend die Beschwörung der Bünde zu halten habeil; insbesondereweinen die Städte Freiburg und Solothurn, wenn man ihnen schwöre, so wollen sie das Gleiche auch thun.Darauf soll man auf dem Tag zu Einsiedel«! antworten, Da unsere Eidgenossen von Basel ein

päpstliches Breve haben, wodurch sie unterrichtet werdenwas grunds oder gloubens vff den ablas vnd dieAvinfart durch den Obseruanten Barfußerordens in vnser Eidgnoschast vsgekünt zu setzen spe", wird erkannt,he sollen uns eine Abschrift davon auf den Tag zu Einsiedeln schickeil, damit wir uns in der Sache auchZu verhalten wissen. I»I». Der Pensionen, Mieth und Gaben wegen, solleil die Antworten der Orte auf-geschrieben und auf dem angesetzten Tag zu Baden die weitern Verhandlungen hierüber vorgenommenwerden. «<?. Der Gegenstand der fremdeil ausländischen Burger und Landleute wegen, deren Annahmeuns viele Unruhe bringt, soll nochmals heimgebracht und auf dem angesetzten Tag zu Baden verhandeltwerden. Einige nämlich sind der Meinung, man sollte dergleichen Aufnahmen für die Zukunft abstellen,andere Orte wollen bei ihrer Freiheit, solche Burger und Landleute anzunehmen, bleiben, doch so daß manWichen Burgernalter ansprach halb nützit schuldig spe." «K«K. Der Stadtschreiber von Bern hat an die^oteil dieses Tages die Bitte gelangen lassen, es möchte den Boten, die auf die Bundesbeschwörung nach^asel geheil, in Auftrag gegeben werden, seinen Schwäher Hans Lombard, der zu Basel in VerHaft ist,Zu empfehlen, damit er frei gelassen und ihm ungehinderter Handel und Wandel gestattet werde. Das sollheimgebracht und dein Stadtschreiber, welcher uns in allen Sachen dienstlich und geneigt ist, wenn es u»serilHerren und Obern gefällt, gern willfahrt werden, ev. Die päpstliche Botschaft meldet nach Ueberreichung