Juni 1519. 1167
im württembergischen Zug sind folgendermaßen bestraft worden: Hartmann Läufst von Baden um 50 Gl.und Entziehung des Fahrs, Heinrich Lochmann von Spreitenbach 10 Gl., Thomas Zimmermann 5 Gl., LucasÄngster 10 Gl. Die aus dem Thurgau: Kleinhans Keller, Hauptmann, 30 Gl., Lienhard Schmutzer,Aufwiegler, 15 Gl., jeder hier nicht genannte Hauptmann 30 Gl., jeder Fähndrich oder Lntiner 10 Gl.,jeder Aufwiegler 15 Gl., Hug Dietrich von Landeilberg, Hauptmann, 200 Gl., Hans Wernli, Landweibel,100 Gl. und Verlust des Amts. l. Unsere Bundesgenossen von den drei Bünden in Churwalen antwortenauf das Schreiben, das wir vom letzten Tag aus, der Klage der Franzosen wegen, daß^sie etliche zumHerzogthum Mailand gehörige Thäler und Dörfer eingenommen, an sie erlassen haben, »sie m zählen unsdurch ihre Botschaft, wie und welcher Gestalt sie diese Thäler eingenommen haben. Darauf haben nursie angewiesen, nicht weiter vorzuschreiten, ihren Zusatz abzumahnen und bei dem gemachteil Frie en zubleiben, denn man lasse denselben nicht also stören. Wenn sie das Eingenommene nicht gütlich zurückgebenwollen, so sollen sie mit dein Franzosen darum rechten nach Vorschrift des Friedens und der Capckel. Alisder Jahrrechming zu Baden solleil sie sich erklären, ob sie dieser Weisung nachleben wollen oder nicht unjeder Bote soll Vollmacht erhalten, was man auf den Fall, daß sie dem König nicht zu Recht stehen wollen,weiter mit ihnen reden und handeln wolle. Mit den französischen Boten wird geredet, daß ste aufKönigs Seite auch inzwischen Stillstand bewirken möchten. K. Frau Sabina, Herzogin von Württemberg,geborne Fürstin von Bayern, schreibt, sie vernehme, die Herreil des schwäbischeil Bundes wollen das Herzog-thum Württemberg theilcn. Sie bittet, wir möchten in Betracht der Bündnisse und Freundschaft, die dasHaus Württemberg lange Zeit mit uns gehabt, dazu helfen, daß das Herzogthum ihrem Sohn, als demrechte,l Namenserben zukomme und deßhalb den Ständen des Bundes schreiben, auch auf deren Tag am12. Heumonat zu Nördlingen unsere Botschaft schicken. Darauf hat man an die Stände des Bundes undau Herzog Wilhelm von Bayern freundlich geschrieben. Die Frage, ob man eme Botschaft nach Rordlmgenschicken wolle oder nicht, soll ans dem Tag zu Baden beantwortet werden. I». In dem Span zw,,chenden füuf Orten Zürich, Lucern, Uri, Unterwalden und Zug einerseits, Schwyz ,md Glarus andererselts,worin Herr Caspar von Mülinen Obmann ist, wird ein anderer Tag nach Emstedeln gesetzt aus St. ^acolwtag(25. Juli), i. Ueber die auf letztem Tag angezogene Frage, wie man sich in Zukunft bezüglich der Ansprachen,die aus ungehorsamer Uebertretung der Verbote gegen das Kriegslaufen herrühren, verhalten wolle, haben alleOrte einhellig geantwortet, daß in Zukunft solcher Ansprachen der Unfern, sei es gegen einander selbst, sei es gegenfremde Fürsten, Herren oder andere Personen, kein Ort sich beladen noch darum Recht halten solle. Das soüberall in den Orten und den Vogteien verkündet werden, damit man Gehorsam und Ruhe erziele, k DerBischof von Basel, das Capitel des Hochstifts daselbst und die Stadt Basel eröffnen, der Bischof habe „gütlichZugelassen", daß ihm ein Coadjutor erwählt werde. Darauf habe das Stift den Propst zu Solothurn, einenvon Meßbach gewählt. Da nun derselbe zukünftiger Bischof sein soll und deßhalb der päpstlichen Bestattgungbedürfe, so bitten sie uns, ihn dafür zu empfehlen. Darin sind wir ihnen zu Willen worden. ^ ^stchosvon Basel Bote hat hierauf weiter angebracht, der Herr von Valendis sei gestorben, die ^
aber zwischen dem Bischof und den Eidgenossen streitig, man möchte dem Span auf der Ja) r ) g zNeuenburg einen Austrag geben. Hierauf wird erkannt, die Boten auf die Jahrrechuung zu Neuenbürgsollen dießfällige Vollmachten erhalten und Bern soll die Frau von Valendis uu w r rn au "einladen. I. Es wird angezogen, wie man die Schenkungen, Mieth und Gaben abstellen wolle. Die dahengeuErklärungen der Orte lauten ungleich, sie werden jedem Boten schriftlich mügetheckt und es >mrd beschloß ,