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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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April 1519.

panner großer notturst vnd unser Ere halb nachgerukt, unser burger von Jenff vor kumer und schaden zu bewaren.Als aber der Herzog unser zukunft vernommen vnd wol verstanden hat, das er also nit gen Jenff Jnkommenmöcht vnd besorgt, dz uns die von Jenff ee dann In Jnlassen wurden, hat er denen von Jenff mit schmeichler-schen vnd glatten Worten, ouch mengerley zusagens abgeredt, dz Si Inn mit einer kleinen Gesellschaft Inge-lassen haben. Vnd als wir einen vnsern Ratzfreund gan Jenff geschickt, der meynung zu erkunden, was des Her-zogen furnämen sin wölle vnd Im besten vnsern burgern vndertäding vnd bystand zu thund vnd derselb vnseinen brieff vnd erlütrung siner Handlung zu Jenff harus geschickt, hat der Hertzog sollichcn boten sampt deinbricf nidcrgeworfen vnd Im den brief ncmen lassen, Alles in Hoffnung mers Vnwillens. Vs wellichcn obange-zöugten meynungen wir wol vrsach gehept. ouch mit der tat wider den Hcrtzogen zu handeln, dz bishär wir ver-halten vnd haben wellen bewaren, dz wir zu krieglicher vffrur nit geneygt, allein sind nur mit den Vnsern dahinzogen, vnsern burgern vor kummer vnd schaden zu sind. Wann wo wir den Hertzogen hetten bekriegen wöllln,stund von den gnaden gottes in vnserm vermögen wol, Im die landschaft Waat Jnzunemen, das wir bishar nitgetan, weder Stett noch flecken zu hulden genöt, des si sich doch wenig gewert. Wir hetten ouch üwer lttt sainptandern üwern vnd vnsern lieben Eydgnossen nach sag unser pünden eruordert, sind ouch vngezwifelter Hoffnung.In ansehen obgemelter griintlicher Vrsachen, besonders Verachtung üwcrs abscheids Jr vnd si uns iiwer tröst-lichen hilff nit verhalten, das aber nit von nöten gewesen ist, diewyl wir allein zu beschirmung vnser burgernunser hilff Inen vermeinten zuzeschicken. Damit aber üwer lieb verstand, in welicher maß die Handlung zwüsche"obgemeldtem Hertzogen vnd uns stat, darunder die obgemeldten üwer vnd vnser getrüw lieb Eydgnosscn vndMitbürger von Bern vnd von Soloturn srüntliche wärbunq vnd tädigung setz etlich tag beflissen haben, dasouch vnverborgen syen vnser erlich erbieten vnd fürgehalten meynungen. dwyl der Herzog anzöugt, dz die va»Jenff von dem burgrechten gestanden syen, so ist der vnsern im veld fürtrag im kürzesten begriffen also, das derHertzog mit flnem zug von Jenff ziechen vnd si by Jr fryheit beliben lassen, so wellen sich die vnsern nit dahwnähern, sundern das alsdann ein ganze Gemeind von Jenff besamlet vnd durch die obgenannten üwer vnd vnserl. (5. von Bern vnd Soloturn, ouch andern, so noch dahin komcn möchtent, erfragt werden sollen, ob si willentlichvon dem Burgrecht gestanden oder ob man si mit tröworten davon gcträngt hat. Wa si dann willentlich obg^standen, das si dann uns vnser brieff vnd Sigel, so si von vns haben, haruSgebcn vnd sich daby mit sunderbarc»brieffen vnd Sigeln bekennen, dz si vns das burgrecht abgesagt haben. Ob aber Inen der Hertzog dz abgctröwct.das dann sollichs ntttzit solle gelten, dann allein in dem fal, dz ob sin f. G. vcrmeynen wurd dz wir si alsoburger annemcn möchten, dz sollichs nach lut vnd sag des Abscheyds zwüschen vns rechtlich erlütert vnd alle d'"sbi solluhem abscheyd blibcn, als wir allwegen begert haben. Dwyl aber sin f. G. söllichem abschcyd nit gcla^'onders vnser Eydgnoschaft ansehen darinn verachtet vnd vns zu sollichen merklichen kosten vnd schaden gebestT ^ 7" ^ -- °"Wn »nd in .der wen aln-adeii. D° sind die

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Schultheiß, klein vnd groß Rät der Statt Driburg-"