April 1519.
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dern von Jens nit stan, das dann darumb nützit vnfrüntlichs zwischen vns beyder sytt fürgenomen, sunders deß-halb ein Recht nach lut des vstrags unseres punds ergan vnd sollten ouch die von Jenff von dem Hertzogenvngevecht beliben. Desselben zimlichen billichen Abscheyds wir vns trüwlich gehalten vnd versechen haben, derMeynung, sin f. gn. dem geläben vnd dem zuwider nützit sürnämen sollt. Als aber darzwüschen wir vff manungenllwer vnd unser g.l.E. vnd Mitbürger von Zürich vnd Bern vns wider den Herzogen von Würtemberg, sachenhalbllch wol wissend, mit vnserm panner vnd thusend gerüster knechten zu ziehen gerüst, hat mittler zit der Herzogvon Saphoy allen sinen Adel gen Kamrach beschriben vnd sich mit Inen vereint, des wir nit müssen habenMögen, dann vs den werken, die hernach volget sind. Er hat des ersten durch einen Hauptmann, gencmpt Montroys,etlich knecht, als ob er si zum küng von Frankrich füren wollt, lassen bestellen vnd sich sunst mit einer merklichenzal Volks zu Roß vnd zu fuß gerüst vnd fürgenommen wider die von Jenff gewalticlich zu ziehen. Des wir nunbericht, söllichs an üwervnd vnser g.l.E. vff den leisten tag Zürich nach Mittfasten gehalten, durch vnsern Schult-heißen lassen fürhalten, deßglichen üwer vnd vnser g.l. E. vnd Mitbürger von Bern, als die so dem Handel aller-nächst gelegen, des Herzogen vnbillichs fürnämens berichten lassen, Alles der meynung, damit der Herzog vnder-wisen wurd, sich, wie wir, des obgemelten Abscheyds zu benügen, vs besorg, wo er dawider täte, dwyl der wttr-tembergisch Zug abgestelt vnd wir mit den vnsern sunst gerüst weren, das gar lycht vil vnruw daruß erwachsenmö cht. Aber vor vnd ee die obgenannten üwer vnd vnser g. l. E. vnd Mitbürger von Bern, so daruff dem Her-zogen getrüwlich geschriben, mit Jr botschaft darzu haben mögen kommen, Ist der Herzog mit sinem Volk vnd ineygner person fürgefaren, hat dern von Jenff etlich gefangen, ouch Ire güter in sinen landen niedergeworfen vndangefallen, vnd domit gen Jenff gezogen, mit angehenkten tröworten, wie er schwärlichen mit Inen zu handlenvermeynet, sy von dem Burgrecht gewaltenklich zu trengen. Des Alles wir von vnsern Burgern von Jensf berichtvnd ermant worden sind, Inen vor sollichem zu sind. Sollich des Herzogen gewaltig fürnemen, so er, Alles widerJnnhalt des obgemeldten Abscheyds glychwol üch, ouch andern üwern vnd vnsern g. l. E. als vns zu Tratz vndschwach angefangen hat, geben wir üwer lieb vnd früntschaft zu bedenken, ob wir Eydgnossen also herkommen,dz man vns also über rechtlich gestellte Abscheyd soll anfechten, tratzen vnd bewegen, vnd besunders einem Volkin sollicher gestalt vnd fügen anreizung zu geben, so vormalen zu andern Geschefften in ein veld zu ziecheuals wir mit den Vnsern gewesen sind. Vnd ist nit ane, g. l. E., wir hetten vns zu dem Herzogen besserer frünt-schaft vnd eins gnädigern willens versechen, angesechen vnser alten pünd vnd das wir vns allzit Im eins Rech-tens zu sind erboten haben. Er hat aber gemeint, so Jr vnd wir mit den Vnsern wider den Herzogen von Wir-temberg ziechen, wir würden an den: End sovil zu schaffen gewinnen, dz er mitler zyt sinen fürgenomnen Willengegen denen von Jenff zu End ziechen möcht. An wellicher erlichen Statt fürwar vnser Eydgnoschaft nit weniggelägen sin will, wann so der frankrychisch küng von wärbung der keyserlichen krön nit abstan vnd zu derselben,was Gott ewenklich wend, kommen sölte, mögen Jr betrachten, nachdem der Herzog von Saphoy siner MutterBruder ist vnd vormals dem küng vnd sinen vorfaren vor Nouarra vnd Meyland mit sinen lüten großen bystandwider vns Eydgnossen erzöugt vnd geton hat, deßhalb wir vns in einem solichen val nützit guts zu Im könnenversechen, Wa dann die tütsch Nation, wie noch vff nechstgehaltnem tag dauon geredt ist, sich wider den küng vonfrankrich setzen wollt, was großen nachteyls vnser Eydgnoschaft gelägen, so die Statt Jenff mit andern lütenbesetzt, es sin wurd, wann in dero mögen zwentzik thusent mann liechtlich gelegt werden. Wa dann die zu vnserEydgnoschaft Händen offen behalten würd, möchten vs derselben mit klcynem Zusatz die ganze landschaft derWaat, die an wyn vnd korn fruchtbar ist, beschirmen, das die frücht desselben landes allen vnsern widerwertigenzu leyd vnser Eydgnoschaft dienen vnd erschießen möchten, des aber wir mit entwerung der Statt Jenff berouptvnd mangelbar sin wurden. Das alles üwer lieb mit Jrm gegründten verstand wol zu betrachten weißd. Vndwie dem allem syg, so vnser gemeind sollich des Herzogen von Saphoy gewaltig sürnämen vnd tätlich Handlungwider den Abscheid verstanden, sind der vnsern vil, als vormals gereist, gen Jenff zugezogen vnd wir mit vnserm