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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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März 1519.

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die Ausgezogenen mittlerweile nicht zurückkehren, auf den 1. April mit ihrem Kriegsvolk zu Schaffhauseneintreffen und allda sich berathen, wohin man weiter ziehen wolle, v. Jeder Bote kennt die Verantwortungdes Herrn Fritz Jacob von Anwyl und des Herrn Ludwig von Helmstorf, daß sie, obschon Näthe desHerzogs von Württemberg, sich dieser laufenden Dinge nichts angenommen haben. «I.Eimem jeden Botenist zu müssen, wie Herr Bernardin Samson, bäpstlicher Commissarius, so jetz den aplas vmbfürt, die bäpst-lichen bullen vnd breven erscheint vnd sich erbotten, das man in sinen costen gen Rom schicken vnd sich er-faren, ob er beuelch bäpstlicher Heiligkeit gnugsamer gemalt handle oder nit, so well er in mitler zit inder Eydgnoschaft in eigner person gutz oder böß erwarten ,c. Vff das ist verabscheidet vnd Im gütlichnachgelassen zu verryten vnd ob In jemands annemen welle oder nit, lasse man beschechen vnd nit destminderHerrn Felixen Grebel, der sust gen Rom will, dieser sach beuelh geben zu erkunnen vnd damit ouch diePension von bäpstl. Ht. zu erfordern, das vns die vnverzogenlich werde zugeschickt." v. Da auf diesemTag vieleBytagherren" erschienen sind, die Ansprachen an das Haus Oesterreich zu haben behaupten und,wie uns bediinkt, deßhalbüberlegen gest" sind, die daneben allerlei practiziren möchten, so wird beschlossen,daß jedes Ort die Seinen von solcher Ansprachen wegen zu Hause behalte. Diejenigen, welche redlicheAnsprachen haben und sich darüber bei ihren Herren und Obern ausweisen, mögen dieselben den Rathsbotenübertragen, damit dieses Geläuf abgestellt werde, I. Jeder Bote weiß das Anbringen Peters, des Franzosen-^oten, der Burger wegen, die, wie er meint, den Franzosen zum Nachtheil angenommen werden, lieberdiese Beschwerde soll man auf nächstem Tag antworten. K. Rothweil hat auf sein früher gestelltes GesuchUm eiu ewiges Bündniß Antwort begehrt. Darauf sind Artikel aufgesetzt worden, wovon jeder Bote eineAbschrift hat, damit die Orte ans nächsten Tag sich über eine Antwort entschließen. Wenn die Artikel an-genommen werden, soll zugleich Vollmacht ertheilt werden, die Briefe aufzurichten und von Ort zu Ort zurVesiegluug zu schicken. I». Der Cardinal von Sitten begehrt Antwort auf seine mehrfach gestellten An-dringen und verlangt miederholt, daß Jörg auf der Fluh aus Wallis vertrieben werden soll. Die vonMaltis dagegen bitten schriftlich um Empfehlung beim Papst, daß ihr Recht gegen den Cardinal befördertwerde. Diese Empfehlung haben wir ihnen abgeschlagen und jeden, Zehnten insbesondere geschrieben, siesollen den Jörg auf der Fluh aus dem Lande weisen und von seiner Unterstützung abstehen. Thun sie dasuicht, so werde man den Cardinal nicht hindern, mit Acht und Bann gegen sie vorzufahren. Willfahrenste uns dagegen hierin, so werden wir uns keine Mühe und Arbeit verdrießen lasten, in der Sache, so weitste Weltliches betrifft, zu handeln, damit beide Theile zur Ruhe kommen; wir hoffen, der Cardinal werdeuns nach seinem Anerbieten hierin soweit möglich entgegenkommen, i. Dieser Tag ist meistens KönigCarls von Spanien wegen angesetzt worden. Jeder Bote hat eine Abschrift seiner Begehren. Ueber dieselbenund alle andern Artikel, die Antwort erfordern, wird ein anderer Tag angesetzt aus den Sonntag Lätare,Mittefasten nächsthin, nach Zürich. Ii.. Basel und Solothurn sollen auf den Maitag nächsthin in gemeinerEidgenossen Rainen ihre Boten zu Mühlhausen haben und daselbst zwischen den Vätern Barfüßern und derStadt Mühlhausen unterhandeln, daß sie sich pünktlich vereinigen und inzwischen mit Bännen und Andern,stillstehen. I. Um den Span zwischen dem Abt von St. Gallen und dem Herrn von Sax wegen derervon Lienz im obern Rheinthal zur Ruhe zu bringen, sollen Zürich, Zug, Glarus und Appenzell auf denMaitag Boten zu Altstätten haben. Können sie keinen Vergleich zu Stande bringen, so soll die Sache anden Tag der Jahrrechnung zu Baden gebracht werden. in. Schwpz soll zwischen Anton Göffi und demHassurter wegen dem Arrest in der March zu vermitteln trachten, wenn es ohne Erfolg bleibt, so soll der