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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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Februar 1519.

er auf dessen Besitzungen geschickt, bis auf weiter» Bescheid des Königs zurückziehe. «. Die Tagansetzungauf Mittefasteu nach Poleggio wird abgeändert auf den Sonntag Judikate zu Mitte Mai. Wenn Jemandweiter in der Eidgenossenschaft Ansprachen an den König hat, so soll er sich auf diesem Tage stellen, p Aufdie Klage der französischen Gesandten, daß Vertriebene aus Mailand mit Hülfe der Bündner ehrbare Leutezu Schaden bringen, wird den Bündneru dießfalls geschrieben, «ß. Dieselbe Gesaudschaft begehrt, daßkeine Unterthanen des Königs in Burgrecht oder andere Pflicht genommen oder, wenn es schon geschehenwäre, wieder entlassen werden sollen, i. Das Anbringen der drei Länder wegen der Fischenzen im Ticinosoll auf der Jahrrechnung der ennetbirgischen Herrschaften behandelt werden. 8. Man soll heimbringen,was Eberli von Nischach mit Bestellung von Hauptleuteu und Andern: zu Bern gehandelt hat und allemGeläuf bestens vorzukommen trachten, t. Theiluug der letzten 100,000 Kronen der französischen Zahlung-Es erhalten wegen Mangel bei frühern Theilungen: der Bischof von Constanz 70 Kronen, die Herren vonHöwen und Werdenberg 100, Napperswyl 200, Bremgarten 30, Caspar Cunrad von Schaffhausen IthHug und Peregriu von Landenberg 50, Rothweil 50, Langfelix von Baden 64, Heinrich am Ran 59,Nheinthal 14, Wilhelm Herter, oberster Zeugmeister vor Dijou 50, Hans Wepfer und Heinrich Müller 159,Arnold Winkelried, Hauptmann der Gardeknechte in Mailand 20, die beiden Büchsenmeister kaiserlicherMajestät jeder 10, der Müller von Mehlseken 5, Uli, Vogt von Landshut 4, Uli Eichholzer 2, Uli Loservon Schwyz 10, einer von Zug, der zu Novara Botschaft ein- und ausgetragen 10, Lorenz Brandenburger 29,der Wirth zu Burgdorf 10 Kronen. Die Freiknechte wurden mit ihren Ansprachen abgewiesen, dagegeujedem Ort sammt Wallis eine Summe zur Verfügung gestellt, um gutfindenden Falls solche Freiknechte zubedenken, nämlich Zürich, Bern, Lucern je 100 Kronen, Uri, Schwyz, Unterwalden je 70, Zug, Glarus,Basel je 60, Freiburg 70, Solothurn 60, Schaffhausen 40, Appenzell 50, Wallis und Bünden je 70 Kronen-Die Orte der Eidgenossenschaft erhalten zur Ausgleichung von Irrungen und Auslassungen betreffend dieausgezogene Mannschaft bei frühern Theilungen: Bern 400 Kronen, Zürich, Lucern, Uri, Schwyz je 299,Bellenz 300, Unterwalden 60, Zug, Glarus je 40, Freiburg 120, Basel 400, Solothurn 40, Schaffhausen,Appenzell je 30, Wallis und Bünden je 100. Die 32 Boten dieses Tages erhalten für ihre Mühe jeder10 Kronen, in Summa 320, ihre Knechte jeder 2 Kronen in Summa 76 Kronen. Die Weibel, Läuferund Reiter der Stadt Bern zusammen 16, der Großweibel 5, die Unterschreiber 10, die Herren des Tempels zuJerusalem 152, Einer von Unterwalden 8, der Stadtschreiber von Bern 24 Kronen. Jedes der dreizehn Orteerhält 380 Kronen, für außerordentliche Kosten während des letzten Kriegs. Nach Bestreitung obiger Summenund der 10,000 Kronen für den Herzog von Württemberg blieben noch 80,000 Kronen zu theilen." Davonerhielten: Zürich 10,070, Bern 11,910, Lucern 5650, Uri 2940, Schwyz 4054, Unterwalden 2774, Zug2450, Glarus 4436, Basel 2740, Freiburg 3930, Solothurn 3020, Appenzell 2005, Schaffhausen 1825,Abt von St. Gallen 2214 Kronen 1 Testun, Stadt St. Gallen 515, Bischof von Constanz 280, Wallis5070, Bünden 5210, Grafschaft Toggenburg 4008, Thurgau 3405, Graf von Greyerz 407, Mühlhausen347, Rothweil 992, Biel 235, Grafschaft Badeil 850, Bremgarten 237, Mellingen 108, Sargans 815,Argall 770, Rheinthal 995, Rapperswyl 150. Darüber bliebeil noch unvertheilt 94 Kronen 2 Testun. «»Abermals ist vor den Gesandten gemeiner Eidgenossen erschienen Anton Meyer aus Wallis und hat seinAnbringen bezüglich der Allsprache, die er als Vogt einiger Kinder an etlichen Franzosen und nachfolgeil"ain Köllig von Frankreich zu haben vermeint, mit vielen Worten erneuert und auch seine Schriften undAbschiede vorgelegt. Der königliche Bote, Herr von Savouier, hat dagegen auch seine Einwendungen gemacht.