Februar 1519.
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ehrlichen Dienst, der nun von drei Königen, auch von dem gegenwärtigen, den eidgenössischen Knechten seigegeben worden, doch bitten sie, wir möchten uns bei dem König verwenden, daß sie gehalten werden wiedie französischen und schottischen Gardeknechte, welche, wein, sie krank oder alt werden, mit einer jährlichenPenston in ihre Heimath geschickt werden. Darüber will man rathschlagen. «I. Lucern wird neuerdingsgebeten, diejenigen, welche den, Herrn Werner Rath, Ritter, das Seine in seiner „ungeselligen zit"genommen haben, zur Wiedererstattung anzuhalten, v. Der „Poet von Glarus" bittet um Verwendungdein, König von Frankreich, daß „sin Vit. I», den poetenstand zu Parys zusampt der Pension, die^ l'ust hat, well nachlassen." Darüber will man auf dein nächsten Tag antworten, Der Papst undder Herzog von Urbino haben uns Eidgenossen für den guten Willen gedankt, den wir zu ihnen haben,"ut Bitte, daß wir auch fürderhin ihre treuen Bundesgenossen bleiben wollen. Dabei zeigen sie an, daßnächstens ein Legat oder ein anderer Bote uns die Pension bringen und anderes Nothwendiges mit unsverhandeln werde. K. Der Leutpriester von Sins in den Aemtern im Argau bittet, man möchte ihn,bewilligen, über sein Gut testamentarisch zu verfügen, er habe sich dießfalls mit Engelberg in's Einverständnißgesetzt, ebenso wolle er vom Bischof von Constanz die Bewilligung erwerben. Auf dem Tag zu Zürich willMan hierüber antworten. Ii. Hans Wepfer, Wirth zu Stammheim, und Heinrich Müller von Basserstorfdringen an, sie haben 300 Knechte in Italien gehabt, aber bisher »och nichts erhalten, man habe sie aufeinem Tag zu Baden auf die letzte Zahlung verwiesen, nun sei diese da, sie bitten, wir möchten ihrer undder armen Knechte eingedenk sein. Dieser Gegenstand wird auf den Tag zu Bern gewiesen. I. DanielKapsmann bringt au, er habe seine Ansprache gegen den König von Frankreich mit Urtheil und Rechtklangt, doch mit dem Anhang, daß wir Eidgenossen erkennen sollen, wie viel ihm der König dafür zu gebenhabe; nun rufe er uns um Gotteswillen an, das zu thun. Da man nun schon früher die königlichen Votenersucht hat, beim König zu bewirken, daß er den Kapfmani, in Güte befriedige, und diese den Auftrag über-kommen haben, so wird beschlossen, man soll von den französischen Boten auf dein Tag zu Bern Antwortverlangen, und wenn keine befriedigende Antwort erfolge, so soll jeder Bote Vollmacht erhalten, laut desKapfmanns erlangten Rechten ein Urtheil zu geben, daß ihm für sein entmehrtes Gut, Zehrung, Botenlohn,kosten und Schaden 4530 Kronen ungefähr, dann für Schmerzen, erlittenes Gefängniß von 28 Monatenvnd ig Tagen 10,000 Kronen gebühren. Doch hat Kapfmann, den Eidgenossen zu Gefallen, die letztere Summeauf 8000 ermäßigt, k.. Der Graf von Arona hat seine Botschaft vor uns gehabt und klagend vor-lagen lassen, die Franzosen haben ihm Muntsch (Monza) mit aller Zubehörde und zu Mailand etwasfahrende Habe genommen, dazu sei ihm sein ältester Sohn erstochen und bisher ihm darum alles Rechtverweigert worden; serner müsse er seine Heimath meiden, weil er da nicht sicher sei. Alles das begegneHm nur deßhalb, weil er ein guter Eidgenosse sei und uns stets das Beste gethan habe. Daher lasse erv»s um unsere Verwendung beim König bitten, damit ihm das Seine zurückerstattet und in der HeimathSicherheit gewährt werde. Darauf wird beschlossen, jeder Bote soll das treulich heimbringen, damit auf den^ag zu Bern die Boten Befehl erhalten, in der Sache zu handeln, da der Graf uns und den Unser» stetsäute Dienste geleistet hat lind es billig ist, daß wir uns auch seiner annehmen. I. Es wird angezogen,^ern, Freiburg und Solothurn haben mit der Stadt Besan^on ein Bündniß, Freiburg mit Genf, Solothurnvstt der Grafschaft Mümpelgard Burgrechte gemacht. Die Boten der drei Städte, denen dieses vorgehaltenwurde, haben erklärt, sie haben keinen Auftrag hierüber zu antworten, wiewohl diese Verbindungen nichtvhne Ursache seien eingegangen worden. Man soll daher diese Sache heimbringen und auf dem Tag zu