Druckschrift 
3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
Entstehung
Seite
1134
Einzelbild herunterladen
 

1134

December 1518.

erkennt, das die sok Angenommen werden in dry tagen vnd sechs wuchen vnd sol beyden partyen darzuverkündt werden. Vnd wenn das beschießt, sol mans dem Obman zu müssen thun, der sol dann fürderlichTag ansetzen widerumb gan Einsideln."

Das Zürcher Exemplar datirt: „Vff fritag nach Conceptionis Marie anno :c. im xriij." I» fehlt im ZürcherExemplar, k, s fehlen im Lucerner Exemplar. — Obschon in beiden Exemplaren der Abschied den Titel „Tagder vier Schirmorte des Gotteshauses St. Gallen" trägt, so sind doch offenbar t, x, I, nicht schirmörtische Ver-handlungen.— Das Berner Exemplar enthält nur den Artikel v.

767

45518, 15. Decemüer (Mittwoch vor Si. ThomaLtag).

Staatsarchiv Zürich. Kantonsarchi» Graiibiindc».

Kaiser Btaximilian, für sich, seine Söhne Carl und Ferdinand und deren Nachkommen, als Herrender Grafschaft Tyrol und des Landes jenseits des Arlbergs bis an den Bodensee, erneuert, nun auf immer,mit Paulus, Bischof von Chur, und gemeinen drei Bünden in Churwalen die vor zwanzig Jahren mit den-selben gemachte, im Jahre 1520 zu Ende gehende Vereinung. (Beilage Ig).

7«8.

iöern. 15518, 24. ?)eeentber (vißilill Nlliiviilltis üomivi nostrt guingsntssimo

clseiino oetauo eurronts).

Staatsarchiv Bern: Vundbuch, Ik. 451). "Archiv Areiburg.

Burgrecht zwischen Schultheißen, Rathen und Burgern der Städte Bern, Freiburg und Solothurneinerseits, den Gubernatoren, Rüthen und Burgern der Stadt und Commune von Visanz anderseits, zumZweck gegenseitigen Schutzes ihrer Besitzungen und zur Beförderung des Handels und Wandels der Ihrigen.(Beilage 49.)

7«S.

Zürich. 1 55 1 9, 9 . Februar (Mittwoch nach iioi-oUioo).

Staatsarchiv ttnccr»: Allgemeine Abschiede, Z8I. Staatsarchiv Bern: Allgemeine Eidgenössische Abschiede, Ii. !I44. Ii. 2».

Archive Solotlnir», Frciburg, Schasfhausen.

i». Bern zeigt an, daß die letzte Rata des französischen Geldes angelangt sei. Dcßhalb wird Tagangesetzt nach Bern auf Sonntag vor Petri Stuhlfeier (20. Februar). Den Boten ans den Tag zuBern soll Auftrag gegeben werden, wegen Mendrisio von den königlichen Boten Antwort zu fordern. Undob der König antworte oder nicht, sollen sie in der Sache handeln was die Nothdurft erheischt, damit siezu Ende gebracht werde und nicht weitere Unruhe daraus erwachse. Dem Landvogt zu Lauis und dem^Herrn von Lautrec wird dießfalls geschrieben, wie jeder Bote weiß. Ebenso weiß Jeder, was der Herr vonLautrec an den Vogt zu Lauis geschrieben hat. « . Die Gardeknechte, welche beim König von Frankreichsind, haben geschrieben und durch Herrn Werner Rath, Ritter, anbringen lassen, sie haben zwar einen