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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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Juli 1518.

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Ä. Die Zoller hallen 17 Kronen verrechnet, die sie dem Vogt Betschart gegeben und die derselbe verrechnethat. Ferner haben sie 3 Kronen für Laden in das Schloß, 45 Kronen Sold dem Priester für 5 Monateverrechnet, die an der Summe des Zolls von 1140 Kronen abgehen, v. Dem Baptist Morosini sind 50Kronen Jahrlohn gegeben, I. Dem Edelmann Zofred von Orell hat man 12 Kronen 33 Gros gegebenfür den Zoll zu Magadino zufolge eines Briefs, den er von den zwölf Orten hat. K. Vom Geld vonLuggarus erhält jeder Bote 40 Kronen 30 rheinische Gulden 13 Ducaten in Gold, 2 Kronen an Marcellen,4 rheinische Gulden an Batzen, 4 Kronen an Dicken. I». Dem Priester Hans Mezger von Bellenz gibtman für seinen Dienst 6 Gulden, I. Dem Vogt wird aufgetragen, einen Priester zu bestellen, welcher indem Schloß predige, Messe lese und Beicht höre. Ii. Der von Lautrec hat seine Antwort gegeben aufunsere Verwendung zu Gunsten des Grafen von Pergamini. Darauf hat dessen Mutter von Neuem unsereVerwendung nachgesucht. I. Vogt Betschart hat 157 Kronen 35 Gros verrechnet, die er von Criminal-bußen eingezogen. ,»i. Dem Landweibel hat man 2 Vogelkronen geschenkt.

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Bezgenriet). 4518, 30. Juli (Freitag nach St. Jacobstag).

Staatsarchiv Zürich.

Boten voll Lucern, Uri, Obwalden, Nidwalden und Zug schreibeil an Zürich, sie haben auf diesem TagKunde erhalten von der frechen Gewalthat, die der Gubernator an einigen ihrer Burger und Landleutevon Wallis begangen, indem er denselben Vieh, das sie nach Churwalen treiben wollten, weggenommenhabe. Deßhalb sei ein anderer Tag auf nächsten Montag nach Lucern angesetzt, den Zürich auch zu besucheneingeladeil werde. Auch vernehme man, daß der Gubernator oder des Cardinals Anhang in Zürich widerdie Landleute von Wallis Umtriebe machen und daß auch Knechte von Zürich bei der Gewaltthat gewesenseien, weßhalb um Abhilfe gebeten wird. Schreiben unter dem Siegel von Untcrwalden.

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Lucern. t t 3 . August (Zinstag nach Vinoulu. t'Mci).

Staatsareiii» Zürich! Abschiede, ?Il. 254.

Tag der sechs Orte Zürich, Uri, Schwyz, Unterwalden und Lucern.

». Dieser Tag war angesetzt wegen des bösen Handels, den des Cardinals Brüder und die Knechteunserer Eidgenossen von Schwyz an dem Vieh und anderm Gut unserer Eidgenossen von Wallis begangenhaben, damit diesen das entwehrte Gut wieder erstattet uud inskünftig solche Vorgänge verhütet werden.Daher wird angesehen, daß Schwyz seinen Angehörigen gebieten soll, was von dem Vieh noch vorhanden,zurückzustellen und das übrige zu vergüten. Schwyz erklärt, das Unternehmen der Seinigen thue ihm leid,es habe ihnen noch den Läufer und den Weibel nachgeschickt, um sie zur Rückkehr zu bewegen; es hoffe,sie werden sich gehorsam erzeigen, widrigenfalls werde man sie nicht unbestraft lassen. I».So ist dennoch anzogen, nachdem vnd dann Herr Cardinal vnd sine brüder bishar in Vilser Eidgnoschaft vil Vnruivengestift vild gemacht, wie dann jetz abermalen beschechen ist, wil vns bedunken, das derselb Herr Cardinalvnd sine brüder sich an ein ander end vssert Vilser Eidgnoschaft fügtend, diewil wir aber nit gemeinlich von