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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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Juni 1518.

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1518, 22. Juni. Konstanz. Kaiser Maximilian an Zürich: Er habe dessen und der vier übrigen Orte Botennach Arbon verlangt, aber keine Antwort erhalten und schließe daraus, sie meinen vielleicht, seine Ankunft in Kon-stanz habe daran etwas geändert. Dem sei aber nicht so, er wünsche die Verhandlung vorzunehmen -, die fünfAe möchten daher ihre Boten beförderlichst nach Norschach senden, wo die Herberge besser sei als in Arbon,und berichten, auf welchen Tag sie da anlangen, damit er seine Räthe zu ihnen schicken könne.

Originalbrief im Staatsarchiv Zürich.

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Baden. 41» 18, 14. Juni (MeMag vor Viti Lt. Noüssti). (Jahrrechnung.)

Staatsarchiv Luccr» : Allgemeine Abschiede, I'. llllll. Staatsarchiv Zürich: Abschiede, VII. 251. Staatsarchiv Bern! AllgemeineEidgenössische Abschiede, II. 2Z7. Archive Solothur», Areiburg, Schaffhansc».

^aui Bundesgenossen von Bünden beklagen sich über den Zoll, den die Ihrigen aus Misox zu

seie, wüssen, seitdem die Eidgenossen diese Herrschaft in Händen haben; unter dem König von Frankreich

en sie ,gse von Alter her davon frei gewesen. Jedes Ort soll seinen Boten nach Lauis Vollmacht geben,Herr' ^ behandeln. I». Jeder Bote kennt das Anbringen des Abts von St. Gallen und des

Alles' der Boten des Dorfes Lienz, welche eine Erläuterung der Märchen verlangen. Das

Vilich^ Herrn von Sax Brief inhaltet und der Vogt im Rheinthal dazu geredet hat, soll manAugen und auf nächstem Tag antworten. «. Man soll heimbringen, wie man die Botschaften fremderbrin^ »Lägerherren" sind, sich in der Eidgenossenschaft aufhalten und Alles auskundschaften und hinter-'Nai'^s.^ ^"^rden möge. «S. Der Herr von Lautrec, königlicher Statthalter zu Mailand, verlangt, daßde" An Cardinal von Sitten, der königlicher Majestät Feind sei, mit Rücksicht auf den Inhalt der Kapitel,^ ufenthalt in der Eidgenossenschaft nicht gestatte. Hierüber soll man auf dem nächsten Tag antworten.

'ü von Meßbach hat eine schriftliche Kundschaft vorgelegt, daß Franz de Lucens im Gefängniß ein-hat " falsche Briefe über ihn erdacht und gemacht zu haben. F. Derselbe Hans von Meßbach^uien des Königs von Frankreich angebracht: Nachdem in Folge des langwierigen Rechtshandelsh diesem und den Ansprechern aus der Eidgenossenschaft den letztem eine merkliche Summe Geldeswerde ^ dedünke den König gebürlich, daß ihm von gemeinen Eidgenossen eine Quittung darüber gegebenversö ^ die Voten dießfalls ungleiche Befehle hatten, so wurde die Antwort auf den nächsten Tag»»d Kleber die Streitigkeiten zwischen dem Herrn Trivulzio und den drei Bünden, wegen Stadtfeinen ^ ^ven sammt Zubehörde, welche mehrmals auf Tagen verhandelt worden sind, soll jedes Ort^cht" uach Lauis befehlen, einen Vergleich zwischen den Parteien zu versuchen und wenn ein solcherPa -i ^ ^iande kommt, die Sache wieder an die Obrigkeiten gelangen zu lassen. Hievon wird auch densie ^ittheilung gemacht, dannt sie ihre Botschaften da haben. I». Die zwei Brüder Dardick klagen,zu A der Mühle zu Mels jährlich den sieben Orten einen großen Zins geben; man habe nun aberandere Mühle errichten lassen, wovon die sieben Orte jährlich auch 2 Gl. und 3 Scheffel>, ziehen; die Errichtung dieser Mühle sei ihnen ein großer Nachtheil, man möchte also ihnen etwasnachlassen oder doch ihnen einige Reparaturkosten an der Mühle vergüten. Darüber sollÄiiri/^ nächsten Tag antworten. I. Abermals werden die Streitigkeiten zwischen den fünf OrtenUh ^cern, Uri, Unterwalden und Zug einerseits, und den zwei Orten Schmilz und Glarns anderseitsw hohen Gerichte zu Quarten angezogen. Die zwei Orte bitten, man möchte von der Ansprache auf