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Mai 1518.
eren vnd gefalle» hat bewilligt, damit der span möge zu gutem eud gebracht werden, doch genzlich vorbc-halten sine erlangte recht vnd ouch vsgeschlossen Jörgen vff der Flu vnd sinen sun, den Decan von Sitte»,das bäbstlicher Heiligkeit legat vnd wir Eydgnossen innert einer kurzen Zit vnd vff einen nämlichen tag, derdarumb sölle angesetzt werden, bis dar er ouch mit sinen rechten wölke stillsten, vmb widerkerung das, stdie von Wallis der kilchen von Sitten vnd andern habend entpfrömdet, der fach vnd dem schaden ge>»^mit wüssenhafter teding vnd doch allen sinen erlangten rechten vnabbrüchig vnd vnschedlich söllint vndthun einen früntlichen spruch, deß er vns eydgnossen vnd vorab bäbstlichem legaten wol vnd gern wcvertruwen. Vnd so wir söllichs an Im haben gefunden, hat vns beducht, dz er bescheidenlich vnd fornlliä)spe begegnet vnd dz wir billich b?) den Wallisern dapserlich arbeitind, damit st) Jrs teils ouch schinberli)vnd gebürlich begegnend, vnd Hand daruf angesehen, das jedes Ort, diewil der Handel schwer vnd groß ^vnd vil gibt, einen Voten wolle schiken vnd demselben in bestich geben, mit den Wallisern zereden alles ^so nodt ist vnd dz st) sich darin schickint vnd vns Eydgnossen als die Inen bishar noch habint dz best tlMvnd treffenlich fürgehalten vnd Inen geneigt syend zetund was in vnsem vermögen st)g, onch dermast"begegnint vnd willgint, dardurch wir den span mugiut hinlegen vnd frid vnd ruw machen. Vnd wo st) ^nit wöllint thun, das man Inen herussag, dz wir vns Iren wurdiut entschlahen vnd villicht dz rechtgau wie sich dz der notturft nach wurd erhöischen. Vnd sollent die botten von jetz sonntag vber vierzeVtag nachts zu Saut Maritzen in Wallis an der Herberg sin vnd demnach mit einandern verryten vnd ha»d^'wie die notturft erfordert vnd st) bedunk allen fachen dienstlich vnd förderlich sin. Vnd die vonbegegnent Inen mit guter oder widerwertiger antwurt, sölleiü st), e st) von einandern verrittend, einen t»i!ansetzen, dardurch siirderlich vnd entlich werd gehandelt, wie sich allen fachen nach erheischet. Vnd ist de?»'"von Wallis geschriben, dz st) Jrs lands rat vff Zinstag nechst nach bestimptem Sonntag zu Sitten by ^andern habint versainlet vnd vnser botten anbringen hörint, wie jeder bott wyter iveißt." I». Der ^von Basel soll seine Ober»? bitten, den Heini Johohe um seine Soldansprachen auszurichten oder ihre Zus»^auf den nächsten Tag der Jahrrechnung nach Baden zu senden, damit man das Recht an die Hand neh»^nach Laut ihres Bundes.
1» fehlen im Lucerner Exemplar.
7 HZ.
Neuenburg. tZtll, 19. Mai (Mittwmym vor Pfingsten).
Staatsarchiv Ltleeru: Acten Neuenbürg. Staatsarchiv Bern': Allgemeine Eidgenössische Abschiede, Ii. li»8. Archiv Solothurn»
Jahrrechnungstagsatzung der XII Orte. Rechnungsablage der Vögte von Valtravers, zur3^von Boudry, von Landeron und des Schaffners zu Neuenburg. Alle zusammen bleiben nach aller Rech»"^schuldig 1928 Pfund 14 Schill. Dem Landvogt Jacob Troger von llri hat man den Wein verkauft, ^Mütt für 7 Pfund, dagegen hat man mit ihm um die Kosten des Hofgerichts und andere Kosten abgerechtDabei ist er schuldig geblieben 311 Pfund 4 Gr. Mai? hat 12 Mütt Wein, welche die voi? Freil»^empfangen, zu Geld geschlagen und darnach die Nestanz aller Vögte zusammen gebracht und getheilt,Ort erhält 34 Krone??. ßi>» Auf St. Lorenzentag (10. August) wird wieder Tag nach Neuenburg l^st'wegen Morteau, Grandson, den? Gotteshaus Erlach und den? Lehen des voi? Valendis, das dervoi? Basel anspricht, das aber der Grafschaft Neuenburg zugehört, t. Jeder Bote soll seinen Herreu >