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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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1109
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Mai 1513. 1109

weil sie betheiligt seien und bei der Sache zu gewinnen oder zu verlieren haben; ferner bittet er,^ wöchten ihm helfen, daß die Orte Recht sprechen, welche im Vertrag benannt sind. Darauf wird Zug^n, mit denen, an welchen die Sachesige erwunden", zu verschaffen, daß sie den durch die Boten vonabgeredeten Vertrag annehmen, damit der Span zur Ruhe komme. Sollten wir ferner darum^ gerufen werden, daß Zug nicht Recht spreche»? soll, so wollen wir auf künftigen Tageil darüber antworten.Bad^^ ""u Wettingen klagt, die von Baden haben eine Bulle erwirkt, daß sie die Leutpriesterei zukn seihst verleihen mögen, was doch einem Abt von Wettingen zustehe. Auf der Jahrrechnung zu Baden° jeder Bote Vollmacht haben, die Bulle von Schultheiß und Rath zu Baden herauszufordern, damit"a e abgethan werde. «. Der päpstliche Legat eröffnet, wiewohl er auf letztem Tag geglaubt habe, dieund "'erde sofort anlangen, so habe er das doch nur vom Secretarius des Cardinals von Sitten vernommendes ^ Eidgenossen möchten sich gedulden, die Pension werde jedenfalls bald anlangen, denn das GemüthPapstes sei ihnen immer zugewendet. Dabei hat er uns eine päpstliche Bulle gezeigt und ein dieselbe^ ei endes Breve, worin der Papst uns ermahnt, den fünfjährigeil Frieden anzunehmen, um andern Fürstengutes Beispiel zu geben und den Türkenzug desto eher zu ermöglicheil. Von der Bulle hat der Legatdeutsche Copie gegebeil und gebeten, wenn es uns nothwendig dünke, einen besondern Tag^ lese Verhandlung anzusetzen. Wir haben dieses in den Abschied genommen, ohne einen Tag anzusetzen,das^i^ ^icht nothwendig erscheint, ll. Der König von Frankreich hat schon vor geraumer Zeit an uns^^'"leil gestellt, mit lins in Unterhandlung zu treten, es sei, daß wir ihm eine Anzahl Knechte zulaufenför, " Vereinung treten wollten. Obschon die Antworten der Orte nicht ganz gleich-

i "P.lauten, hat auf diesein Tag doch die Mehrheit beschlossen, wenn der König mit uns unterhandelnabk ^ ^ ^olle» wir Sr. Majestätlosen", er möge uns dafür einen Tag setzen und seine Botschaft dahiniiii q lvas dann von Sr. Majestät Anbringen unfern Herreil und Obern gefällig sein werde, das werde^ amen Gottes geschehen. Diese Antwort wurde dem König durch seinen auf diesem Tag erschienenenwaO' ^j^Mdsweise zugestellt. K,So ist vor vns erschinen her Cardinal von Sitten vnd hat sich aber-P erclagt des unrechten, so die von Wallis an Im, siner kilchen zu Sitten, ouch geistlichen vnd weltlichen. ja von dein Iren syent vertribeu, habint begangen vnd sich dabp beschwert, das er durch vns Eyd-

ernü^ ^^"r siner erlangten rcchteil merklich sye vfgezogen vnd verhiildert worden, mit treffenlicher vndin i" lvöltind In mit sinen erlangten rechten fürfaren lassen vild daran ilit hindern, dann dz

gen, vertribnen priester vnd lepen erliden nit mer were. Vnd wiemol er eiil guter Eidgnoh allweg

yst ^ »och were vnd mit einer Eydgnoschaft lieb vnd leid hette gelitteil vnd vns Eidgnossen deiliiochg^vste^^ ^^^n, ab loch zuletst vns vnd Im ein vnfal were begegnet, so klagte er doch Gott vnd were sinsi»> ^ ^inber, füllte vnd inüßte er von vns rechtlos scheideil vnd müßte, wo es anders nit sin möcht, überNe l l babst, keiser, küng, geistlich vild weltlich steild anruffen vnd wer Im möchte helfen, damit er zuwe/ a»r jälichs habent gehört, vnd die Walliser nit sind erschinen noch jemand von Jrt-

bainit' über den Handel gesessen vnd nachdem ivir all Hand Befelch gehept, wo wir möchtind fiilden,

gn g ^ Eardinal vnd die voil Wallis möchtind zu srid vnd ruw kamen, ernstlich erwegen, das vns Eyd-^ Mai? gemeinlich vild sonderlich gegen vns selbs vnd gegen andern lüten daruß gar bald große vnruwvild^/ ^alsten vnd dz ivir schuldig werint, mit allem flyß vnd ernst darin zu sehen vnd sölichs zu verkommallen fachen zu gut an her Cardinal ernstlich ersucht, daß sin gnad vns nochmals wölkeitzan, damit wir zu dem Handel etlicher gestalt möchtind griffen, vnd an Im funden, dz er vns zu