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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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März 1518.

geredet werden,vns solher Hendeln zu erlassen." Auf dem nächsten Tag soll man sich auch hierüber weiterentschließen. I». Hans von Meßbach begehrt abermals, man möchte sich mit der von ihm auf dem letztenTag gethanen Verantwortung befriedigt erklären, denn die Kundschaft weise nach, daß ihm Unrecht geschehensei. Obschon nun einige Boten keine dießfällige Vollmacht hatten, hat doch die Mehrheit der Orte seineVerantwortung genügend erklärt; wer weiter gegen ihn Klagen zu haben glaubt, mag ihn vor seinen Herrenvon Bern suchen, wo er mit Leib und Gut das Recht zu erwarten anerboten hat. I. Balthasar Mezgetvon Willisau klagt, er sei durch Einen von Zürich unverschuldeter und unwahrer Weise bei dortiger Obrig-keit angeklagt und deßhalb in ihre Ungnade gekommen, wovon er üble Folgen fürchte. Er bittet daher u>nVerwendung, damit jene Ungnade abgestellt werde, und anerbietet sich zum Recht vor Schultheiß und Rathzu Willisau, oder vor seiner Obrigkeit zu Lucern. Darauf wird vorerst mit den Boten von Zürich geredet, siemöchten von ihm das Bessere glauben, und da diese keine Vollmacht hatten, so wurde erkennt, wer annannten Balthasar Mezger Ansprächet? zu haben glaube, der soll ihn da, wo er gesessen ist, mit Recht suche»nach Laut unserer Bünde und sonst nichts mit Gewalt gegen ihn vornehmen. Ii,. Ludwig von HelmstorsiBote des Abts von St. Gallen, zeigt an, der Kaiser habe wieder ein Mandat ergehet? lassen, wodurch derAbt mit einer Steuer und Anderm, das ihn beschwere, behelligt werden wolle. Darauf wird Zürich aufgetragen, sobald der kaiserliche Secretarius, Herr Johannes Acker, wieder zu Zürich sein werde, mit dem-selben ernstlich zu reden, daß er dem Kaiser schreibe, den Abt von St. Gallen und uns Eidgenossen mitsolchen Beschwerden zu verschonen. I, Da über das von Schwyz und Nidwalden unterstützte Begehre»Uris, wir möchtet? dem Heinrich Göltschi, dem Heinrich Erb und den Ändert?, die das Schloß zu La»^geschleift, unser Gebiet wieder ösfnen und ihnen verzeihet?, nicht alle Votei? Instruction hatten, so wird derGegenstand auf den nächsten Tag verschoben. ,»». Dieser Tag war hauptsächlich angesetzt, um auf da»Begehren des Königs von Frankreich Antwort zu geben. Da nun die Mehrzahl der Orte nicht für ei»rVereinung ist, hat man dem französischen Anwalt geantwortet, wir Eidgenossen haben mit dem König eine»ehrlichen Frieden, den wir halten wollen, in Hoffnung, es geschehe dieß auch von seiner Seite; von einerweitergehenden Vereiuung dagegen wolle man zu dieser Zeit nicht reden. Der Knechte wegen hat man »»^nicht gleiche Antwort. Mehrere Orte glaubte??, die freundliche Werbung des Königs sei nicht zu verachteda unsere Knechte trotz allen Verbote?? doch im Land nicht bleibe?? wollen, sondern bald wieder da »»^dorthin, selbst gegen einander laufen möchten, wie vormals geschehe?? ist. Nichts destominder, da man de>»Papste eine erhebliche Zahl für den Türkeuzug verspräche?? hat, aber noch nicht weiß, ob dieselbe?? zur Ver-wendung kommen, hat man, zumal über diesen Punkt keine ausdrückliche Befehle vorläge??, de??? königlich»Gesandte?? eine verzögerliche Antwort gegebe??, weder zu- noch abgesagt, sondern dasselbe nochmals heiinsi»bringe?? genommen, damit in der Zwischenzeit auch der Legat sich näher erklären möge. Da aber die heiligZeit naht und man gerade auf diese Zeit neue Zusammenrottung der Knechte befürchtet, so hat man be-schlossen, auf Montag nach den? Sonntag Judica wieder zu Luceri? zu tagen und sich weiter zu entschließe»/wie man sich gegenüber dem König und andern Fürsten halten wolle, s». Betreffend den Span zwische»de»? Trivulzio und de?? Grase?? von Pergamini hat man auf diesem Tag die Botschaft des Trivulzio »»'gehört und auch seine Gegenpartei, dann das Schreiben, in welchem der Herr von Lautrec und auchuannter Trivulzio anerbieten, de?? Handel, ungeachtet er voi? Rechts wegen zu Mailand vor des>»!^Gericht geführt werden sollte, vor dem Schiedsgericht, das sich auf St. Jörgentag ai? der Tresa versauu»^entscheide?? zu lassen. Dagegei? meinen die Grase??, der Trivulzio werde da so gelehrte Leute gegen sie sitz^