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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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Januar 1518.

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725.

Zürich. 4548, 7. Januar (Donstags xost triam n^um).

Staatsarchiv «»ccrii: Allgemein- Abschiede, I'. Z28. Staatsarchiv Zürich! Abschiede. VII. 214. Staatsarchiv Bern! AllgemeineEidgenössische Abschiede, Ii. I2K. Archive Solothurn, Freiburg, Schaffhausc».

Boten: Zürich. Bürgermeister Schmid; M. Berger; M. Weingartner; M. Felix Brenmvald. Bern,von Erlach. Lucern. Hans Hug. Uri. Heinrich Scherer, Seckelmeister. Schwyz. Gilg Nich-^uth; Heinrich Lilli. Obwalden. Peter Wirz, Ammann. Nidwalden. Zug. Cunrad Bachmann,larus. Hans Stucki, Pannerherr. Basel. Heinrich Falkner. Freiburg. Peter Falk, Ritter. Solo-hurn. Hans Heinrich Winkler. Schaffhausen. Eberli von Fulach. Appenzell. Lorenz Suter, Ammann.

von St. Gallen. Ludwig von Helmstorf. Stadt St. Gallen. Hans Hug.

«-» Jeder Bote weiß, wie uns, den vier Schirmorten des Abts von St. Gallen, für dessen Span""t Schultheiß, Rath und Gemeinde der Stadt Wpl Tag angesetzt ist auf St. Sebastianstag nächsthin' Januar), so daß jedes Ort zwei Boten in die Stadt Wyl senden soll, um Tags darauf gütlich oderÖstlich iii Sache zu handeln. I». Jedes Ort und auch die Vögte in den Herrschaften sollen dieNemden Bettler, Stirnenstößel, Zigeuner, laufenden Reiseknechte und andere dergleichen Leute ausweisen, da'"lr soust ge,^g Bettler und almosenbedürfende Leute haben. Gehorchen sie nicht, so soll man sie gefangen^hmen und Andern zur Abschreckung strafen, v. Jedes Ort soll die Seinen, die zum Papste oder dessenlderpartei gelaufen sind, besonders aber die Hauptleute und Aufwiegler, die uns viele Knechte verführtund uüt selben uns keine Ehre eingelegt haben, bestrafen. Den Vögten wird geschrieben, sie sollen dieHauptleute und Aufwiegler gesangen nehmen und sofern sie entrinnen, auf ihr Gut greifen. Dann soll man""s Tagen berathen, wie man die gemeinen Knechte und die Hauptleute und Aufwiegler aus den Vogteien^strafen wolle, «t. Des Türkenzugs wegen ist da wir nicht aufbrechen sollen, bis andere uns vorgehendemißliche Fürsten, Herren und Stände bereits gegen den Türken ausgezogen sind der Orte einhelligentmort an den päpstlichen Legaten, sie wollen päpstlicher Heiligkeit auf ihr Vorgeben vertrauen, ihr zulllen werden und zu diesem Türkenzug 10,000 Knechte aus unserer Eidgenossenschaft schicken.Wo bäpstl.- nochler bedörffe, wellint wir Jr vff Jr gefallen noch zwei) thusend pfaffen in vnser Eidgnoschaft ouchschlaffen, also das die ouch söllint ziechen, damit die zal der xij'"- werde erfüllt." Doch so, daß derapst die 10,000 Knechte laut der Vereinung haben und halten soll, es sei mit der Besoldung, Besetzung^ Hnuptleute und Anderm, und soll die erste Bezahlung des Soldes in der Eidgenossenschaft geschehen ehean von Hause zieht, die zweite zu Bologna, die dritte zu Rom oder da wo sich der Zug versammelt,azn sog der Papst oder sein Legat über diese Zahl keine freien Knechte noch Hauptleute annehmen oderMolden, sondern sich mit dieser Zahl begnügen und keine Practiken machen, um mehr zu erlangen. Ueber-"">pt solle Alles nach der Vereinung gehen. Der Legat hat diese Antwort mit Dank angenommen und ver-pwchen, daß die gemachten Zusagen werden gehalten werden. Darauf hat man die Abtheilung der 10,000"echte vorgenommen wie folgt: Zürich soll geben 1500, Bern 1800, Lucern 700, Uri 250, Schmyz 500,"terwalden 250, Zug 200, Glarus 300, Basel 300, Freiburg 400, Solothurn 300, Schaffhausen 250,ppenzell 300, Abt von St. Gallen 400, Stadt St. Gallen 60, Mühlhausen 50, die Graubündner 600,"lsts 600, Rheinthal 200, Thurgau 600, Oberland 150, die Aemter im Argau 60, Mellingen 10, Stadt