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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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1089
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November 1517. 1089

mit fteundlichen Worten wieder abgefertigt, e. Der päpstliche Legat ist vor uns erschienen und hatlest ^lage angebracht, der Pentili von Freiburg habe den Commissarien und Anwälten seiner Heilig-und den Kaufleuten von Florenz eine offene Absage gethan, mit der Drohung, die letztern, wenn sie^ Frankfurtermesse ziehen, niederzuwerfen. Hieran haben wir großes Mißfallen und daher zu Bern)e Mannschaft eingelegt, um auf den Pentili zu achten und ihn gefangen zu nehmen, damit solcher zusiich ^ ^"^)re gereichende Mißbrauch abgestellt und bestraft werde. Die zwei, die jetzt zu Bern gefangenstell Unschuld behaupten, hat man gegen Urfehde und Versprechen, sich auf Erfordern wieder zu

S ^lZelassen, hauptsächlich um den Pentili sicher zu machen und ihn desto eher ergreifen zu können,sie' Chorherren zu Neuenburg und den Burgern daselbst wird nach Anhörung ihres Spans geredet,

^ sollen sowohl den Bau der Capelle, als die vorgenommene geistliche Rechtfertigung stillstellen bis zurNeuenburg, wo man dann ihre Sache gehörig untersuchen und mit Rath der geistlichenven darin weiter handeln werde, v. Louis Humbert von Neuenburg klagt, er sei seines Ungehorsamson, da er zum König von Frankreich gezogen, doppelt gestraft worden. Man habe ihm nämlich eineDas ^ ^ Neuenburg genommen, hernach ihn gefangen gelegt und abermals um 10 Gulden gestraft,von ^ nicht verdient zu haben, denn er sei nur nach Frankreich gezogen, um zur Bezahlung einer

dem verstorbenen Markgrafen herrührenden Schuld zu gelangen; als aber der Krieg zwischen uns undKönig ausbrach, sei er heimgekehrt und habe sich gehorsam erzeigt. Da man in dieser Sache nichtl ^"^vacht versehen ist, so wird der Gegenstand auf die Jahrrechnung von Neuenburg verschoben,der ^ päpstliche Legat ist abermals vor die Boten getreten und hat ihnen die Gefahr geschildert, welche^^lstenheit von dein Türken drohe, der sich täglich rüste und wem: ihm nicht zu guter Zeit kräftigerhat ^ gethan werde, nach Neapel, Sicilien, Rom, überhaupt nach Italien vorzurücken drohe. Dabei»»d ^ ^ Eidgenossen, ohne deren Hülfenützit fruchtbares möge geschafft werden", angerufen, Hülfe'^vdbietung zu einein Türkenzuge zu leisten, wozu der König von Frankreich und andere christliche

. ebenfalls bereit seien. Sie möchten sich daher erklären, zu welcher Zeit, init welcher Macht und um^ard^ Besoldung sie geneigt wären, an einem solchen Unternehmen Theil zu nehmen. Der Papst habe achtbezeichnet, die täglich mit einigen Fürsten zusammensitzen und die Sache berathen sollen, in der

abex'"'"^ einhelligen, wohlgeordneten Widerstand zuwege zu bringen. Da die Boten dieses Tages^schlos^ Gegenstand gänzlich unbekannt waren und keine dießfälligen Vollmachten hatten, so wurdeSt n . ^ Sache an die Obrigkeiten zu bringen und deren Antworten auf einen Tag zu Zürich aufUnd gegenseitig zu erkennen zu geben und dann Entschlüsse zu fassen nach unser aller Ehre, Nutzen

K. Es ist Anzug geschehen, der Cardinal von Sitten solletlich practiken füren", worausrede, und Krieg entstehen möchte. Darüber soll man sich näher erkundigen und mit dem Cardinal

von öur Abstellung solcher Unruhen und zu Frieden und Ruhe dienen mag. I». Da der Herzog

^i»en "''s zu Ehren und Gefallen aus seinem Lande in die Eidgenossenschaft gekommen ist und uns

^ote freundlichen Willen erzeigt hat, so meint man, daß sich gebühre, von unserer Seite zwei

geiiöss'/" schicken, mit dem Auftrag, dem Herzog in unserm Namen zu danken und alle bundes-

barss! Anerbietungen zu thun. Doch soll diese Meinung noch heimgebracht und auf dem Tag zu ZürichAstih/^ ^Vnitiv entschieden werden. I. Der Landvogt zu Neuenburg soll sich erkundigen, wie Backofen,leih/ Gewicht und Waage und Anderes geliehen sind, damit wir bei dieser Gerechtigkeit bleiben. Ii,. Ver-vstl einer Fleischbank zu Neuenburg an Louis Humbert. I. Die Orte, welche Schwyz, Glarus und