September 1517.
Zuziehung von Erkundigungen zugewiesen. Bernhard Sesseli begehrt etwas an seine Kosten und seinenHaden, auch Geleit, damit er wieder zu Haus und Hof und zu unfern Gnaden kommen möge, oder aber^ue Empfehlung an den König, t. Der Theilung des französischen Geldes wegen wird auf Gefallen derUgkeiten beschlossen, daß wieder getheilt werden soll wie früher; „vnd damit all Ansprachen, so wir gehört^ w von den Orten, Zugewandten, vßgenomnen vnd fryen, denen dannocht vor etwas worden ist, garu >ui, aber denen so noch nützit worden sye, die well man in der leisten Zalung vß den einmal hundertUstnt Kronen, jeden nach Jr gestalt, bedenken." Dein Priester zu Lauis ist hinfür monatlich 4 Kronengeben geordnet, x. Betreffend den Marchstreit zwischen Bellenz und Luggarus soll jedes Ort seinemauf die nächste Jahrrechnung Vollmacht geben, denselben nach Anhörung der Parteien schlichten zuk stn. ^ Hinsichtlich der Rechnung Lauis betreffend haben wir „nachdem vnder vns vil vnwillens vnd allerlei)^ en geprucht vnd vff gefallen vnser Herren also geordnet, das diß Rechnung hin vnd ab vnd niemand demuu ern darumb zu gebeil schuldig sin soll." x. Unsere Eidgenossen von Uri bitten, wir inöchteil dem Vogt^ ^ sthi und dem Heinrich Erb um ihretwillen verzeihen und ihnen wieder allenthalben zu wandeln erlauben,unn wollen sie dieselben 100 Kronen, die sie aus dem Zoll genommen, zurückerstatten. Auf dein nächsten Tag^ man hierauf antworten. A'. Desgleichen auf das Anbringen des Kardinals von Sitten. Die Eid-^nossm bitteil Zürich, dem Onuphrius Setzstab um ihrer Willen das zurückzugeben, was ihm vom Köllig vonin ihrer aller Namen sei geschenkt worden; wenn Zürich seinen Theil daran nicht geben wolle,° soll es ihm doch den Theil der übrigen Orte geben, denn er habe das Geld nicht von den Franzosen,^ orn voil dein Boten von Freiburg empfangen, «.n. Auf Sonntag nach Galli sollen die Zusätzer zu^ ^ eintreffen. Anton Meyer aus Wallis bittet, ihm zu dem von der französischen Gesandtschaft ihm
^gesagten Recht zu verhelfen.
2 fehlt im Lucerner Exemplar, »a-, i»I» nach Berner Exemplar.
7 TA.
Lauis. 1.Z17, im September (beschlossen in dem Herbstmonat im xvij Jar).
Staatsarchiv Lncern: Lauis und Luggarus Abschiede, l. 1». Staatsarchiv Zürich: liest XI. Band 14» 21.
Staatsarchiv Bern: Allgemeine Eidgenössische Abschiede, 11. 63. Archive Solvthurn, Freiburg, Schaffüausen.
^ Boten: Zürich. Caspar Göldli. Bern. Sebastian vom Stein. Lucern. Jacob Feer. Uri. Caspar^'U)of. Schmr)z. Vogt Wernli Pfil. Obwalden. Claus Halter. Zug. Hans Schön. Glarus. Marxu. Basel. Hans Graf. Freiburg. Dietrich von Endlisperg. Solothurn. Hans Nuchti. Schaff-^usen. Hans Werly.
kl s ^ haben zur Beguemllchkeit unserer Herreil und der Landschaft festgesetzt, daß die Landrechnung^ Johaimestag abgeilonlineil lverdeil soll. t». Wir sind zu Mendrisio gewesen und haben von denUten daselbst vernommen, daß sie noch Niemanden geschworen habeil, als uiisern Herren von den zwölf^ ^ diesem Eid habeil wir sie als Zugehörige des Lauiserthals ermahnt, nach Inhalt der Capitel
Friedens unfern Herren und ihrem Vogte gehorsam zu bleiben. «. Die aus dem Misoxerthal haben^geblacht, sie seien nicht schuldig, zu Lauis Zoll zu gebeil, denn sie seien da von langer Zeit her zollfrei.Zugegen müssen die von Lauis zu Rufle Zoll geben und wir meinen, sie solleil gleich gehalten werdeil.
136