September 1517. 1677
in, i» fehlen im Lueerner Exemplar, m fehlt auch im Schwyzer- und 11 im Berner Exemplar.
Zu Rom, 1517, 8. August. Leo X. antwortet auf das Verantwortungsschreiben der Eidgenossen dd.Baden, 23. Juli (wegen Verweigerung der Hülfe gegen Herzog von Urbino) er nehme dasselbe zum Besten auf,wiewohl die Bedrängnis; der Kirche so groß gewesen, daß man nicht Zeit gehabt über den ^nhalt der Vereinunglange zu verhandeln. Er seinerseits wolle derselben stets getreu nachkommen. Betreffend die Pension gebieteund schreibe er, daß dieselbe ohne Verzug gänzlich ausbezahlt werde, was auch in Zukunft geschehen soll. Anto-nius Puccius, den er zu den Eidgenossen verordnet, werde in Kürze ihnen Näheres mitthcilen.
Ueberschung des Brcvcs im Staatsarchiv Zürich.
1517, 11. August. Leo IN. X. an Bern und die Eidgenossen der XIII Cantone:
«Dilssti tllii salntsm st apostolioum lzsnsdiotionsin. Nittimus ad dsuotionsm vostram, nt loeo vsnsradilis Iratris Dnnii, spiseopi Vsrulani, a guo osrts, guandiu is apud vos kuit, üsns st üdslitor nobis st sanotsapolios ssdi inssruitnm est, nostrmn et siusdsm ^ ssdis nuntium agat, dilsotuin tllium ÄlaAistrum Xntanium^uoeium, notarium nostrum as Lamers nostrs olioum prssidsntsm, virum prsstantis inAsnii, sxosllsutis dos-krine, spsotatsgus prolntatis st virtutis st guem serts sps- ^ ramns od suum in axendis nsgoeiis Studiumet dextsritatsm st nodis st paritsr dsuotioni vsstrs usui kuturum. «Zuars vos üortamur, nt iis gus vobisuostro nomins sxponst, sam ipsam üdsm addidsatis c^uam nodis, si ^ vos prsssntss allogusrsmur, adliidon-'kam putarstis. Datum Roms apud Lanetum Ustrum sud annulo pissatoriis dio Xs°' XuAusti N D. X vi.j"^ Uou-
tiüeatus nostri anno guinto.» Lsmdus.
Pergamentenes Originalbreve im Staatsarchiv Bern.
Rom 1517, 21. August. Leo X. schreibt an die XIII Orte: Er habe von ihnen zwei Briefe gleichen Inhaltsempfangen, betreffend die Verhinderung des Auszugs der Kriegskncchte in seinen Dienst und die Ursachen, warumsie seinem Hülfsbegehren nicht entsprochen. Ihr Gesandter. Balthasar Sproß, habe dann in mündlichem Vortragalles noch weiter erläutert und seine Besorgniß über Veränderung ihrer Gesinnung gegen den heiligen StuhlZerstreut. Er könne ihre Anschauung nicht unbegründet finden, aber auch er habe nicht das Bündniß zu vcr-letzen geglaubt und mit Rath Solcher gehandelt, die mit ihren Verhältnissen bekannt seien. Hätten die Eid-genossen seinem eilenden Hülfsbegehren Gehör gegeben, so wäre viel Unheil und Unglück erspart worden. Wenner in Entrichtung der Pension etwas säumig gewesen, so möchten sie die Umstände bedenken. Es soll aber inZukunft deßhalb keine Klage mehr vorkommen. Ermahnung das Bündniß getreu zu halten, aus dem die romischeKirche ihre Kraft und Stärke ziehe, sie aber Lob und Ehre u. s. w. ^
1517. 22. August. Leo IN. X. «Dilseti tili! s. et a. d. Dt si per alias nostras littsras Dsuotionis vsstrslittsrig satis oopioss rsspondimu« atgus nostra optima voluntats srga vos st animo plans sontsnto vostsoiwus ssrtiorss, Damen oum dilssto ülio Daltüasars Lpross, uuntio ad nos a vodis misso, domius pru-llsnts st diliZsntsr sno oküoio lunuto, multos stiam ssrmonss oontulimns sigus oommisimus, ut voüiseumeommunioarst; (jusm nos liominsm intuitu usstro, guos nt Indus sanots sedis sarrissimos üabsinus ülios,lidsntissims vidimus st audinimus, estgus a vol)is st a1> so nolns sArsKie satistaotum. Eni vieissim vosUostro nomins allogusnti üdsm üal>ers potsritis. Datum Roms apud Lanetum Ustrum sub annulo pisoatollis xxi^ vlugusti NDXvis"' Doutiüoatus nostri anno guinto.» ^ g^dolotns
D. I. Ilslvstüs XIII Lantonum supsrioris Xlsmauis. ssel. li!>. dslensoribus, soulsderatis no«t
Originalbreve nn Staatsaia )lv Zuncy.