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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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1075
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September 1517. 1075

Kardinals, der gefangen ist, ohne Entgelt losgelassen werden, lieber diese Angelegenheiten wird gemeinen^genossen ein Tag gesetzt nach Zürich ans des heiligen Kreuzes Tag (14. September); jedes Ort soll derlchtigkeit der Sache wegen zwei Boten dahinsenden. «I. In den Orten und Vogteien soll man dasHinweglaufen der Knechte bestmöglich verhindern, v. Jeder Bote soll zur Berathung auf nächsten TagUmbringen, ob es nicht angemessen wäre, den Verkauf von Korn außerhalb der Eidgenossenschaft zu verbieten.

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, Zürich. 1(117, 10. Eeßtember (Mittwuchm nach iZx-nrkUiom? Orueis).

Staatsarchiv Lucer»: Allgemeine Abschiede, N. !!>«. Staatsarchiv Zürich: Abschiede, VN. I«l. Staatsarchiv Bern: Allgemein-Eidgenössische Abschiede, Ii. 4!t. 57. Älrclnve Schwiiz, Solothurn, Freiburg, Sciiaffhausen.

Boten: Zürich. Burgermeister Schmid; M. Berger; M. Weingartner; M. Felix Breunwald. Bern,^aspar v. Mülinen, Ritter; N. Stürler. Lucern. Peter Zukäs; Hans Gössi. Nri. Martin Bregel.

chwyz. Vogt Neding; Vogt Lilli. Obwalden. Ammann auf der Fluh. Nidwaldeu. Erni Winkelried.^ug. Heini Zigerli. Glarus. Pannermeister Stucki. Basel. Hans Oberried. Freiburg. Hans Heim,Mner; Venner Trumensteig. Solothurn. Haus Heinrich. Schaffhausen. Bürgermeister Ziegler; I." '"ig v. Fulach. Appenzell. Ammanu Suter; Andreas Schlumpf.

Der Bischof von Basel begehrt durch eine Botschaft die beförderliche Ansehung eines Tages überw Spg,; ^ Lehens wegen, das der Graf von Valendis von ihm oder uns von der Grafschaft Neuen-"P wegen empfangen soll. I». Der Herzog von Savoyen hat durch seine Botschaft anbringen lassen,König von Frankreich habe einen Boten zu ihm geschickt und ihn auffordern lassen, die zwei Bisthümer,der Papst neulich in seinem Herzogthum aufgerichtet, aufzuheben. Da er geantwortet, solches stehe nicht^ seiner Macht, sondern sei Sache des heiligen Vaters, der König möchte diesen darum ersuchen, so habe" König einen zweiten Boten zu ihm gesendet mit der Erklärung, er wolle sein Feind sein, wenn er die^thümer nichtdanne thue". Ferner mache der König Anspruch auf einige Theile von Piemont, unter»i Vorwand, er habe besseres Recht darauf als der Herzog. Er sowohl als seine Bundesgenossen vonbitt^ .^^^6 und Solothurn haben dem König darauf wieder geschrieben, aber keine Autwort erhalten; erdie Eidgenossen, ihn für den Kriegs- oder Friedensfall für empfohlen zu halten. Das hat man an^ Obrigkeiten zu bringen genommen, v. Auf den nächsten Tag soll man antworten, ob mau auf des'Ugs von Frankreich Empfehlung dem Hetzel von Bern die Rückkehr in die Eidgenossenschaft erlauben und" wieder zu dem Seinigeu kommen lassen wolle. «I. Dieser Tag ist vorzüglich des Spans und der"ruhen wegen angesetzt worden, welche zwischen dein Cardinal von Sitten auf der einen, Jörg auf derseinen Mithaften, der Landschaft Wallis, ans der andern Seite walten. Nun ist weder Jörg auf^ Fluhgch Jemand von seinen Mithaften auf dem Tag erschienen, dagegen haben Hauptleute, Venner,"che niid Gemeinde der Landschaft Wallis geschrieben, wie jedem Boten im Wissen ist. Nach Anhörung!e>ex, Schreibens und des Berichts der Boten die von unserer Eidgenossenschaft in Wallis gewesen sind," rn wir den ganzen Handel dein Cardinal vorgehalten und dagegen auch seine Klagen und Beschwerdenkrnoininen. Nach Allem scheint uns am Tag zu liege», daß die Walliser gänzlich wider den Abschied von'wer» »ad das Schreiben, das vom Tag zu Schwpz aus au sie erlassen wurde, gehandelt haben und von-"wn nichts anderes zu erwarten ist, als daß sie über andere grobe Handlungen, die sie an geweihten und