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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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Juli 1517.

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erhielten sodann auch von uns keinen Abschied. Man hätte geglaubt, sie hätten den nach Zug angesetzten Tagerwarten sollen, aber sie reisten sofort ab. Nun vernehmen wir, wir seien bei Eurer Heiligkeit verklagt, als obwir der Kirche die Hülfe verweigerten, haben auch gestern ein Breve ckck. nona Julii erhalten, das uns scharfeVorwürfe macht; allein die Darstellung des Hergangs zeigt, daß wir stets bereit waren, nach Maßgabe derVereinung uns zu halten, wogegen die päpstlichen Gesandten, Hauptmann von Silinen und Andere, wohl ohneWissen Eurer Heiligkeit der Vercinung entgegengehandelt haben. Auch bezüglich der Bezahlung der Pension,die uns durch Breve vom 2. Juli angekündigt war, wurden wir durch Eurer Heiligkeit Boten an die Fuggerverwiesen, die uns nun terminwcise bezahlen wollen u. s. w. Daß die Unfern bei den Feinden der Kirche dienen,wissen wir nicht; falls es wäre, würden wir sie mit höchstem Ernst hcimmahnen. Versicherung, daß man dieVereinUNg stets halten wolle U. s. w. Staatsarchiv Zürich.

1517, 21. Juni.Bestellung der houptlüten zu bäbstlichcr Heiligkeit":

Es ist zu müssen, das zwüschen den verordneten Boten setz von B. Ht. zu Zürich wonent, Jnnamen sincrHt. vnd dM. als einem angenomen Hauptmann ist verkamen vnd beschlossen vnd hat jetwedrer Teil dem andernverheißen in maß wie hienach volgt:

Zum ersten sol bemelter Hauptmann für sin pcrson haben x söld, ein lütiner vj söld, ein vcnrich vj söld vnddemnach vff je hundert knecht wider x söld für ander söld vnd all amptlüt, darin nützit vsgenomen vnd nit witers,vnd sollen gerechnet werden xxx tag für ein monat vnd nit vier wuchcn.

Bemelter Hauptmann soll annemen vnd bringen drü, vier oder fünfhundert knechten, minder oder mer nach-dem vnd Im wirt zu verordnet; mit denselben knechten sol er persönlich sin mit gehorsam wider die find vnsershl. Vaters, als einem gctrüwen hoptmann sich zimpt. Die bemelt zal knecht sol der hoptmann, wie Im die vffge-legt ist, so erst Im das von den bäbstlichen Kotten wirt befolhen, annemen vnd füren gen Bellez, gen Chur odergen Thum, wie dann dz der weg vnd durchzug den knechten eins jeden hoptmans erhöuschet, vnd sol daselbsjedem knecht ein krönen bezalt werden für die vffrüstung vnd das ziehen. Vnd demnach sollent die knecht glichsürer gefürt werden gen Plesanz vnd sobald daselbs der merteil knechten mit Iren scnlinen zusamen koment, soldie Musterung vnd bczalung beschechen, vnd daselbs am andern tag nach dem vnd si gemustert werden, sol derVlonat angcn, der xxx tag sol haben wie obstat vnd bemelt krön sol nit abzogen werden an bezalung der drierwonaten, sonder sollent die knecht dieselb haben für das Jnhin zicchen.

Vnd sol der sold sin vnd die Bezalung beschechen einem jeden knecht dry krönen vnd ein Dicken.

Bäpstl. Ht. verhcißd den knechten des Zugs Besoldung drycr monaten in der gestalt, dz die bezalung einsjeden monats solle beschechen zu Anfang des monats, sin Ht. bedürfte Jr oder nit. Vnd wenn die knecht habentgedient die dry monat gar, so sol Inen anzöugung gegeben werden in Jr Heimat nach ferrc der Stett. Ob aberV. Ht. sich witer der knecht dienst brachen wolt, sollen die knecht schuldig sin fürer ze dienen, vnd nach vsgang derdry monat wirt B. Ht. die knecht annemen nach Jr Ht. gefallen. Vnd ob nach angegangnem monat vnd beschechnerBezalung sy nit dientint vnd noch etlich tag vber wcrint, so sol Inen die halb bezalung, darin die teg werdentgerechnet, die noch vber sind, an dem bezalten monat erfüllt werden, minder oder mer nach ferre des wegs derStatt, da si geurlobet worden.

Vnd ob ein hoptmann oder knecht vrlob bcgerte vor dem zit der drig monaten vnd der Z,t darin B. Ht.jy wolte bruchen, so sol Inen B. Ht. nit schuldig sin vmb den sold, der Inen ist verheißen, die wil die Bestellungweret, noch Inen einige hilf vmb die Widerfart in Jr Heimat.

Die knecht sollent nachdem vnd die Musterung beschicht all gehorsam sin vnd vndcrthenigklich dienen nachden Befclhen siner Ht. oder Jrer Statthalter vnd sich lassen füren vnd in gewonlich Eid nemen vnd sich alsdann

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