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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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Juni 1517.

Tag antworten. Wegeil der Frau Markgräfin von Rötheln und der Grafschaft Neuenburg wird erkannt,die vier Städte sollen ihre Burgrechtsbriefe auf dem nächsten Tag vorlegen, v Die Tagsetzung wegen derAnsprecher an den König ist wieder auf St. Michaelstag zu dein Klösterli (Poleggio) bestimmt; wer seineAnsprache noch nicht hat aufschreiben und untersuchen lassen, soll es noch vorher thun. . Da offenbar ist,daß wir von päpstlicher Heiligkeit nicht nach Inhalt der Vereinung gehalten werden, so soll man berathen, obman die Vereinung zurückfordern oder was man thun wolle. Dafür wird Tag gesetzt nach Baden a»fSonntag vor Maria Magdalena (19. Juli), x. Auf demselben Tag sollen die sechs Orte wegen Lauisund Luggarus Antwort geben, z . In Betreff des Schlosses Lauis wird nach vieler Rede erkennt, Urisoll die Namen derjenigen, die dasselbe gebrochen, durch seine Nathsboten auf den nächsten Tag senden,ebenso Schwyz; inzwischen soll man sich erkundigen, wer die Schleifung befohlen oder dazu aufgewiegelthabe, ebenso wohin das Geschütz im Schloß gekommen sei w. Auch soll der Veranlassung der Rede, daßman das Schloß verkaufen wolle, nachgespürt werden. Auch denen von Lauis wird befohlen, auf nächstesTag zu erscheinen, um uns zu berichten, ob sie daran Schuld tragen oder wie es zugegangen sei. JederBote kennt das Allbringen des Herzogs Ulrich von Württemberg durch Eberli von Nischach, in Betreff desDietrich Spät, auch wegen der 10,000 Kronen, welche der König von Frankreich dem Herzog von demTractat zu Dijon her schuldet. Heimbringen wie man es bezüglich der Kosten halten wolle, we>M

voil etilem oder mehr Orten im Namen gemeiner Eidgenossen etil Ritt gethan wird. I»I». Auf das Anbringe»der drei Orte Bern, Freiburg und Solothurn, wegen der Kosten den Landvogt im Thurgau betreffend, hatman nicht eintreten wollen, sondern selbes an die Obrigkeiten heimgebracht, ee. Bern und Lucern solle»in dem Handel zwischen derj Frau von Jncisa und ihren Kindern und dein Markgrafen voll Montferratihre Votschaft schicken. «K«K. Rechnung: Vom Landvogt im Thurgau 11 Gl. zu 15 Constanzer Batzen vo»der Landvogtei, 2 Gl. vom Landgericht; vom Landvogt im Sarganserland 50 böse Gl. zu 40 ß.; vol»Vogt im Nheinthal 57 Gl. Constanzer Währung; vom Vogt in den Aemtern 34 Pfund Häller; von DießemHofen 7 Kronen; aus den Büchsen zu Birmenstorf 23 ß., Mellingen 8 Gl. zu 15 Batzen, Zurzach 15 Batze»,Bremgarten 3 Gl. zu IL Batzen und 11 Batzen, kleine Bäder 4 ß., Geleitsbüchse zu Baden 48 '/s Gl. z»16l/z Batzen, voil Schindershof 20 Gl. zu KU/s Batzen, Stadthof 3 Gl. 2 Batzen, Büchse zu Kling»»»K Batzen, zu Koblenz ick/s Batzen.

«, t fehlen im Berner Exemplar, I»I», «« nach Berner Exemplar.

Zu " - Rom, 1517, 1. Juni. Leo X. schreibt an die XIII Orte, sie wissen, welche grimmige Anfälle derheilige Stuhl von seinen Feinden und Widerwärtigen, die dessen Land und Städte verwüsten, zu erdulden habe.Unter diesen Umständen werden sie sich über einigen Verzug in der Zahlung der Pensionen nicht wundern u»ddas Gesuch um Ausrüstung und Bereithaltung einer genügsamen Anzahl Kriegsknechte, welche seine Boten Enniusund Gambara ihnen eröffnen werden, schnellstens berücksichtigen.

Uebersetzung im Staatsarchiv Zürich. Archiv Schaffhausen.

Rom, 1517, 5. Juni. Leo X. schreibt an Zürich zu Händen der XIII Orte, Ennius, Bischof zu Verulan,und Jacob Gambara, seine Boten in der Eidgenossenschaft und dazu Caspar von Silinen, Hauptmann derGardeknechte, und Hans von Meßbach werden in seinem Namen Eröffnungen machen, um Hülfe und Beistandfür den heiligen Stuhl in dessen gegenwärtiger Bedrängnih zu erlangen.

Uebersetzung im Staatsarchiv Zllrich.

1517, Zinstag 16. Juni. Bäbstl. Ht. notwendig anligen fürbracht vff Zinstag xvj brachmonatz vff dasvordrig anbringen am samstag geschechen":