Mai 1517.
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land zu ziehen, in der Absicht, sich zum päpstlichen Heer zu begeben. Darauf wird beschlossen. Jedermannsoll heimbringen, daß man solches Geläuf verhindere und zu der Ausziehenden Leib und Gut greife. Nappers-u>yl soll auch Jacob Stapfers und seiner Anhänger wegen unter eigener Verantwortlichkeit Vorsorge treffen.
i» und i» fehlen im Berner Abschied.
Im Lucerner Allg. Abschiedeband 1ü, 2. 176 steht dieser Abschied irrig mit der Jahrzahl 1512 bezeichnet.
Zu «I. 1517, 22. Mai. Uslvstiorum IlKs oratorss inlmosrim oonArogscki schreiben an die oratorss röZiogoausg, czuarslarum oräümtos, der Herr von Lautrec, königlicher Gouverneur von Mailand zc. habe geschrieben,der König werde auf den Sonntag Trinitatis (7. Juni) Boten für die Behandlung der Ansprachen senden nachPoleggio bei Biasca oder nach „Juringo" (Giornieo?). Man schlage nun dazu noch Lucern vor und überlasseihnen unter diesen drei Orten die Wahl. Staatsarchiv Luc-rn: Wg, Abschied- r. ssr.
1517, 22. Mai. Die Boten der Eidgenossen, zu Lucern versammelt, beschweren sich beim König von Frank-reich, daß Franz von Sickingen den Handel zwischen Deutschland und Italien beeinträchtige, welcher auch derEidgenossenschaft seit undenklicher Zeit großen Vortheil gebracht. Franz von Sickingen wird des Königs xoiwio-
rmrius ot tsirmlus genannt. Staatsarchiv Lucern: Allg. Abschiede r. SS8.
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Zürich. 1U17, 8. Juni (an Sam M-dm-dus Tag).
Staatsarchiv Lucern: Allgemeine Abschiede, V. 28V. Staatsarchiv Zürich: Abschiede, VII 11!! Ii. Staatsarchiv Bern: AllgemeineEidgenössische Abschiede, Ii. 7. Archive Schwyz, Solothnrn, Freibnrg, Schaffhansen.
Boten: Zürich. Bürgermeister Nöist; Burgermeister Wyß; M. Verger. Bern. Caspar v. Mülinen,^tter. Lucern. Vogt Zukäs. Uri. Vogt Echser; Martin Regel. Schwyz. Vogt Merz; Martin in derBatten. Obwalden. Vogt Heinzli. Nidwalden. — Zug. Hans Zehnder. Glarus. Vogt Landolt.^asel. Schultheiß Holzach. Freiburg. Ulrich Schnemli. Solothurn. Venuer Ruchti. Schaffhausen.Hans Jacob Murbach.
Nußbaumer von Zug im Namen der Zusätzer, die zu Lauis gewesen sind, als das Schloß über-leben wurde, bringt an, es sei ihnen eine Verheißung gemacht worden, wenn sie die Franzosen frei abziehen^eßen; xx um Verwendung, daß Frankreich diese Verheißung nun erfülle oder darum zu Recht stehe,darauf will man auf dem Tag zu Baden antworten. I». Dieser Tag wird gehalten wegen der Zerstörung(„Schlißung" Schleifung) des Schlosses Lauis. Die Knechte, welche dieses Schloß geschleift haben, habenarüber geschrieben, wie jedem Boten abschriftlich mitgetheilt ist. Uri, Schwyz und Nidwalden erklären,^ Schleifung sei wider ihren Willen geschehen, sie haben die Ihrigen bei Ehre, Leib und Leben davon^'gemahnt, aber wie vor Augen liege und aus dem Schreiben der Knechte hervorgehe, ohne Erfolg; sie^leu leiden mögen, wenn solches auf Befehl der Obrigkeiten, aber nicht so durch Privaten geschehen wäre.
6 nun das Alles geineinen Eidgenossen gar nicht gefällt und sie noch am liebsten hören, daß die Obrig-^ten der drei Orte daran keine Schuld tragen, so soll jeder Bote heimbringen, daß man berathe, wie diehäter gestraft werden sollen. Dabei soll jedes Ort ermitteln, wer von den Seinen dabei gewesen und von^>e>n dxx Befehl oder die Anstiftung ausgegangen sei. Denn es ist unleidlich, daß Jeder hinter dem Rücken>^ner Obrigkeit thue, was ihm gefällt. Auf der Jahrrechnung zu Baden soll über diesen Gegenstand weiter^'handelt werden. «. Da es heißt, es soll wieder ein Aufbruch von Knechten im Werke sein, so sollHermann auf solches Geläuf Acht bestellen, die Betreffenden festnehmen und nach Inhalt des Verkomm-