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Mai 1517.
durch unsere Landschaften wandeln dürfen. Man antwortet, was der Friedenstractat und die mailändischenCapitel innhalten, das werde man an ihm und den Seinen getreulich halten, in Hoffnung, vom König und ihmgeschehe dasselbe; weitern Geleits bedürfe er nicht. Ii.. Auf Begehren des Herzogs von Savoyen wirdLucern beauftragt, in unser aller Namen an den Markgrafen von Montferrat eine Empfehlung zu geben wegender Kinder von Jncisa. I. Zwischen dem Gotteshaus Einsiedeln und unfern Eidgenossen von Zürich undZug waltet Streit wegen der Angehörigen der genannten Orte, die dem Gotteshause zinsbar sind; Einsiedelnvermeint seine daherigen Gefälle laut seinen Privilegien und Freiheiten mit geistlichem Gericht einziehen zukönnen, die beiden Orte wollen das nicht zugeben. Der Handel wird auf die Jahrrechnung zu Baden ge-wiesen. in. Die Markgräfin von Neuenburg begehrt Antwort auf ihr am letzten Tag zu Lucern gestelltesAnbringen. Die Orte, welche kein Burgrecht mit der Frau Markgräfin haben, begehreil von den vier StädtenBern, Lucern, Freiburg und Solothurn vorerst den Nachweis, wie dieses Burgrecht entstanden sei, dann erstwollen sie antworten. Da die vier Städte sich auf dieses Anbringen nicht verseheil hatten, so wird die Sacheauf die Jahrrechnung zu Baden verschoben. Jeder Bote der vier Orte Zürich, Lucern, Schwyz undGlarus weiß, wie nach Abgang des Philipp von Manzen sein Nachfolger Anton Bili als Statthalter derHauptmannschaft zu St. Gallen Rechnung abgelegt und jedem Ort über die Kosten 46 Gulden an Goldgegebeil hat. Aus dem Rheinthal ist noch nichts eingegangen, der jetzige Hauptmann hat den Einzug zu besor-gen. Dem Abt von St. Gallen werden bezüglich der Kosteil, welche dem Hauptmann beim Einziehen derGefälle im obern Amt erwachsen, einige Bemerkungen gemacht. «». Es ist auf diesem Tag angezogen worden,da wir im vorletzten Jahr im Krieg sehr gelitten, so sei anzunehmen, daß auch viel Wehr und Waffen mitdeil Umgekommenen zu Verlust gegangen seien. Da wir nun zur Ruhe kommeil werdeil, so sei Bedacht zunehmen auf Ergänzung der Harnische und Waffen, damit man jederzeit gerüstet sei. >». Ammann TkBund der Landschreiber von Sargans haben auf diesem Tag sich beklagt, daß von den jüngst unter die Zuge-wandten vertheilten 28,000 Ducaten der Landschaft Sargans nichts zugekommen sei und begehreil, daß selbeauch bedacht werde. Es wird beschlossen. Jedermann soll bis zur Jahrrechnung von Badeil sich nach deinSachverhalt erkundigen lind antworten, was man dießfalls thun wolle. «A. Den Haupthandel, Lauis undLnggarus betreffend, ist abermals der sieben Orte Meinung und Vorschlag was folgt: 1. Sie geben zu, daßEinnahmen und Kosten für die Schlösser und von denselben gegen einander gerechnet und die eintretendenOrte all beiden Theil nehmen sollen. 2. Den zu Baden aufgerichteten Brief wollen die sieben Orte mitdeil fünfen als biedere Eidgenossen halten. 3. Bezüglich der verlangten Zusage, die Schlösser ohne Ein-willigung der fünf Orte nicht voll Händen zu geben, begehren die sieben Orte, daß man ohne besondereZusage vertraue, sie werdeil sich nach altem eidgenössischem Herkommen halteil. Die fünf Orte hatten keineVollmacht, auf diesen letzten Punkt zuzusagen und die sieben Orte wollten nicht weiter gehen. Deßhalb sollendie Boten der fünf Orte ihre Herreil nochmals angehen, den Vorschlag anzunehmen. Geschieht das nicht,so soll mail zu Baden „von einem zimlichen Rechteil reden", damit der Handel zu Ende komme. , . Zürichund Schaffhausen solleil die päpstliche Botschaft abermals um sofortige Zahlung der Pension angehen. Erfolgtsie nicht, so soll man beratheil, ob man voll der Vereinung zurücktreteil, oder wie man sich verhalten wolle>Die der Ansprecher wegen festgesetzten Tage sind auf Begehren der französischen Herren abgeändert!der voll Peterlingen wird auf Sonntag Trinitatis nach Bern gelegt und der jenseits Gebirgs auf gleiche«Tag nach Pollegio, Jrnis oder Lucern nach Auswahl der Franzosen. I. Schwyz meldet, es stehe eine An-zahl Knechte, namentlich aus Unterwalden und Napperschwyl unter Jacob Stapfer im Begriff, nach Mai-