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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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April 1517.

kaiserliche Majestät gegeben hat, gegen die Kosten abrechnen und dann noch ein erheblicher Kostenüberschußsich zeigte, so wolle man danngepürlich antwurt geben." Und darauf ist man räthig geworden, diegenannten Schlösser auf den nächsten Tag, der auf den Sonntag Quasimodogeniti nach Lucern angesetztwird, zu fordern und die fünf Orte einzuladen, ihre Boten mit gänzlicher Vollmacht, uns sieben Orten ausdiese Forderung zu antworten, auf den angesetzten Tag zu senden, v. Auf diesem Tag ist abermals ei»eBotschaft von Wallis erschienen mit dem Anerbieten, dem Cardinal von Sitten vor päpstlicher Heiligkeit Z»Recht zu stehen, und dem Begehren, wir möchten sie durch Schrift oder Botschaft an den heiligen Vaterweiterer Beschwerde zu überheben suchen. Darauf haben wir unfern Boten, die jetzt in Wallis sind, geschrieben/für vnd für das best zehandlen vnd was Inen begegnet vff nechsten tag vns das zu berichteil, danntjederman sich witter wüß in die fach zu schicken." «I. Jedermann soll bis zum nächsten Tag beratheU/wie man der laufenden Landstreicher und Kriegsknechte, welche biderben Leuten allenthalben viele Beschwerdeverursachen, los werden möge.

704.

Altrich. 1Ü17, 7. Äsiril (Zinstag in der Carwuchcn).

Staatsarchiv Zürich: Abschiede, VII. It!I.

Die sechs Orte hatten für sich diesen Tag angesetzt, um sich in Betreff der Schlösser und Herr-schaften jenseits des Gebirgs zu besprechen; es sind aber nur von Zürich, Uri und Schwyz Boten erschiene»/Nidwalden hat geschrieben, es bleibe bei der diesfalls zu Lucern und Brunnen gegebenen Antwort. ü». De»Boten von Lauis wird auf ihr Nathbegehren erwidert, sie wissen, wie jedes der anwesenden Orteausgesprochen, weiter könne man nichts sagen; es werde aber nächstens ein Tag zu Lucern gehalten, de»mögen sie erwarten oder heimkehren. In letzterem Fall werden sie schriftlichen Bericht erhalten, v. ^und Schwyz bitten Zürich, sich in Sachen der ennetbirgischen Schlösser von ihnen nicht zu sondern. D^Boten von Zürich erklären, diese Bitte an Rath und Burger bringen zu wollen, die sich aber erst Samst»3über acht Tage versammeln, Uri und Schwyz mögen, wenn sie wollen, auf diesen Tag ihre Boten auch d»haben. «R. Die Botschaft des königlichen Statthalters zu Mailand eröffnet, man vernehme, wir wollen d^Schlösser schleifen, was wider den gemachten Frieden sei. Darauf wird erwidert, wir wissen zur Zeit nochnichts von solcher Absicht; sie möge übrigens auf den Tag zu Lucern kommen, wenn sie dießfalls weitetetwas anzubringen habe.

703.

8neerU. Ii! 1 7, 21. Äsiril (Zinstag nach Huasimolto^sniti).

Staatsarchiv Luccril! Allgemeine Abschiede, V. 27«. Staatsarchiv Zürich: Abschiede, VII. ll!>. Staatsarchiv Bor»: AllgemeineEidgenössische Abschiede, (s. Z8Z, Archive Schwvz, Solothur», Freiburg, Schaffhause».

t». Da der Vogt von der Zihl in der Grafschaft Neuenburgabgetretten" ist, so hat der Landvogtvon Neuenburg abermals gebeten, für jene Nogtei Vorsorge zu treffen, und dafür Einen vorgeschlagen, fti»den Schultheiß Falk von Freiburg, dessen Gesippter er ist, Bürgschaft anerbietet. Darauf hat man diese»an die Vogtei kommen lassen bis zu nächster Jahrrechnung, da mögen dann die Boten Vollmacht erhalte»,ihn weiter zu bestätigen. ?». Die Markgräfin von Neuenbürg hat jedem Ort insbesondere eine Schristübergeben, worin ihr Begehren um Zurückerstattung der Grafschaft entwickelt wird. Da aber die Bote»