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März 1517.
eingeladen, den Pfleger aufzufordern, daß er Zinse und Zehnten einziehe wie von Alterher, oder auf nächstemTag vor uns eine andere dießfällige Gerechtigkeit nachweise, e. Arnold Winkelried und seine Mithaften,die Gardeknechte des ehemaligen Herzogs von Mailand, begehren, mau möchte ihnen behülflich sein, dreiMonatsölde und ein Kleid, das ihnen der Herzog noch schnldig sei, zu erlangen. Darauf wird ein Misstvdes Königs von Frankreich verlesen, wodurch dieser verspricht, in Kurzem eine Botschaft zu senden, welcheallen Ansprachen gerecht werden soll. Hierauf wird auch Winkelried verwiesen. Jedes Ort soll übrigensvorher seine Ansprecher einvernehmen und die, welche unbegründete Forderungen stellen, abweisen, die anderndagegen fördern. «I. Die Begehren des Vincenz Hammer und Anderer, sie möchten, da sie in vergangenenZügen auch in Mailand gewesen, wie Andere bedacht werden, werden auf den Tag zu Baden gewiesen,, woman von solchen Dingen handeln wird. e. Basel klagt abermals über die Hofrichter zu Rothweil, welcheseine Burger trotz Allein, was vor den Eidgenossen deßhalb verhandelt worden ist, citiren. Zürich undSchaffhausen sollen deßhalb eine Botschaft nach Rothweil senden, um zu verlangen, daß man Basel beiseiner Freiheit und seinem Herkommen lasse, und zu entdecken, welche Folgen aus der Verweigerung entstehenmöchten, t'. Der König von England hat schriftlich seinen Dank für die freundliche Antwort ausgesprochen,die ihm zu Zürich gegeben und durch seine Gesandtschaft mitgetheilt worden sei. Darauf meinten einigeBoten, es wäre schicklich, ihm ebenfalls wieder freundlich zu schreiben, was aber, da andere hiezu keineVollmacht hatten, auf einen andern Tag zurückgelegt wurde. K. Unsere Eidgenossen von Wallis habendurch eine Botschaft vor uns Klage geführt über die Unruhen, welche wegen Abwesenheit ihres Herrn, desKardinals, jetzt in der Landschaft walten, und dabei bemerkt, es scheine, der Papst wolle sich des Cardinalsannehmen, weßhalb gemeine Landschaft die Eidgenossen bitte, sie möchten ihr einen Nathsböten an SeineHeiligkeit geben, um selbe zu bitten, dem Laude fernere Unruhen zu ersparen. Darauf wird den Botenvon Lucern, Uri und Unterwalden, die jetzt in Wallis sind, Vollmacht ertheilt, in unser aller Namen in dendortigen Angelegenheiten Alles, was zu Frieden und Ruhe dienen kann, zu handeln und allfällige weitereVorkommenheiten auf den nächsten Tag au uns gelangen zu lassen. S». Der Ammann von Roth, dxr einhübsches neues Haus im Dorf gebaut hat, bittet jedes Ort um ein Fenster. Die Orte, welche entsprechenwollen, sollen auf dem nächsten Tag antworten, i. Der Papst hat durch den Bischof von Verulan undHerrn Jacob Gambara anbringen lassen, die Sachen wegen dem letztgemeldeten Aufruhr von Urbinostehen für den Papst und seinen Vetter Lorenz von Medicis gut, der Herzog von Urbino sei überwunden,in's Gebirg getrieben und alle Städte der Kirche wohl bewahrt, so daß Seine Heiligkeit die Eidgenossen,ihre liebsten Söhne und Bundesgenossen, deßhalb nicht weiter in Anspruch nehmen müsse. Die Bezahlungder auf heilige drei Könige letzthin verfallenen Pension sei durch diesen plötzlichen Ueberfall verhindert worden,es werde dieselbe aber in nächster Zeit ausgerichtet werden. Darauf wird dem Papst und dessen Botschaftgeschrieben: Weil der Wandel durch das Herzogthum Mailand nun sicher sei, was auch der König vonFrankreich auf diesem Tag habe zusagen lassen, so soll er mit Bezahlung der Pensionen nicht mehr zögern-I«.. Auf das Anbringen Berns wird dem Hans von Diesbach, um dieses langwierigen Spans loszuwerden,auf seine Kosten eine Botschaft, aus welchem Ort er will, zu nehmen erlaubt, damit er sich über die gegenihn erhobenen Anschuldigungen verantworten kann. I. Dieser Tag war angesetzt der beiden Schlösser undHerrschaften Lauis und Luggarus wegen. Die sieben Orte haben abermals von den fünf Orten Antwortbegehrt, wie vorhin ans dem Tag zu Lucern. Zug, Basel uud Schaffhausen haben hierauf erklärt, sie wollendie sieben Orte zu deu genannten Schlössern und Herrschaften wieder kommen lassen, sofern man ihnen nur