Februar 1517. 1043
^zahlen. H». Die Zollner bleiben vom vorigen Jahr 338 Kronen schuldig und sollen auf St. Johann anVogt Betschart zahlen, «g. Dem deutschen Priester soll man den Sold festsetzen, wenn man ihn noch bei-nhalten will. i . Der Vogt von Lauis soll dem Wirth zu Bellenz 12 Gl., dem Schreiber K Gl. zahlen.
Für den Einzug der Bußen zu Luggarus wird ein Fiscal bestellt, t. Ueber einen Marchanstandzwischen Bellenz und Luggarus will man an die Obern berichten. Zi. Jeder Bote weis; zu berichten, wie viel^old zu Luggarus gefallen und getheilt worden ist von Zoll, Bußen u. s. w. (Folgt das Verzeichnis; derZuheilten Münzen.) v. Der Zoll ist für drei Jahre von Anfang Mai an verliehen um 1140 KronenEhrlich, vorbehalten Krieg oder Pestilenz.
«9».
Lucern. 4347, 3. März (Zwstag »ach invoeavit).
Staatsarchiv Zürich! Abschiede. VII. lZ». Staatsarchiv Bern: Allgemeine Eidgenössische Abschiede, ij. !!5!>.
Archive Schwyz, Solothur», Freibiirg, Schaffhanscn.
I
tt. Jedermann soll heimbringen, daß jetzt neue dicke Pfennige ausgehen, welche Salucier sein sollen^"d nicht besser sind als 11 ß. Lucerner-Währung. Dieselben sind auch zu Lucern verrufen. I». BetreffendUnruhen in Wallis hat der Kaiser uns geschrieben, wir möchten die Gegner des Kardinals von ihremVornehmen abweisen und sie anhalten, dem Herrn Cardinal seine Schlösser und Güter wieder zu HändenAminen zu lassen und sich gegen ihn des Rechts vor kaiserlicher Majestät begnügen. Des Cardinals Ver-wandtschaft hat in gleichem Sinn eine Bitte gethan. Darauf wird den drei Orten Lucern, Uri und Unter-walden empfohlen, in aller Orte Namen in der Sache zu handeln, damit sie zur Ruhe gebracht werde.Die drei Orte haben deßhalb auf nächsten Montag (9. März) eine Zusammenkunft nach Beggeuried angesetzt.
Bern soll mit dem Visconti unterhandeln und den Boten, die beim König sind, schreiben, daß bezüglichkwr Ansprecher ein gütliches oder rechtliches Uebereinkommen getroffen werde, was gemäß des Abschieds vonVorn bis im März zu geschehen hat; der König möge seine Botschaft unverzüglich herausschicken, damitUnter den Ansprechen; nicht Unruhen entstehen. «4. Auf das Schreiben von Bern bezüglich der Briefe,den Hans von Diesbach betreffen und hinter unfern Eidgenossen von Zürich liegen, wird beschlossen,k'oß Zürich die Originalbriefe auf Freitag nach Neminiscere (13. März) durch eine eigene Nathsbotschaft^u unsere Eidgenossen von Bern senden soll. «. Auf Ansuchen des Herzogs von Württemberg, durchGerhard von Reischach angebracht, man möchte ihm gegen den König von Frankreich behülflich sein, wirderkannt, solches in seinen Kosten und ohne unfern Schaden oder Nachtheil zu thun. 47 Der Abt vonGallen hat sich vor uns vier Orten abermals beklagt, kaiserliche Majestät habe gegen ihn Mandate,wodurch ihm eine Reichssteuer abgefordert werde, erlassen, trotzdem sie ihm mehrmals zugesagt, von dieserMrderung abzustehen. Dem vr. Reichenbach wird daher geschrieben, er möchte solches abstellen; Zürichwll mit dem Secretarius Acker in gleichem Sinne sprechen. K. Die päpstliche Botschaft hat auf diesen^ug geschrieben: Nach dem Frieden von Dietrichsbern sei Einer, der vor der Stadt gelegen, mit 5000 Mannöu Roß und zu Fuß dem Papst und dessen Vetter Lorenz von Medicis in ihr Land gefallen, habe selbesschädigt und einige Städte eingenommen. Da der Papst die Eindringlinge wieder zu vertreiben vorhabe,uiahne er uns Eidgenossen, als Schirmer der Kirche, zu getreuem Aufsehen, wenn sich etwa JemandInders der Sache annehmen wollte. Das will man heimbringen, der päpstlichen Botschaft aber hat man