Februar 1517.
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auf diesen Gegenstand zu wenden, dem hl. Vater sich und ihr Vermögen anzubieten und andere christliche Fürsten,insbesondere ihre Verbündeten, zu gemeinem Frieden zu mahnen zc. — (Folgt dann ebenda 261—262 das ver-deutschte päpstliche Breve an die Eidgenossen ckck. Rom, 5. Januar 1517, Darstellung der Gefahr, welche derChristenheit drohe, wenn die Fürsten, nach den neuen Erfolgen des Türken, die seine Macht und sein Gebiet ver-doppelt haben, sich nicht vereinen, Aufforderung an die Eidgenossen, sich zur Hülfeleistung bereit zu halten«, s. w.,siehe oben Seite 1634. Staatsarchiv Luccni: All». Abschiede 1'. 200.
«S7.
Lauis. 4347, 23. Februar (am xxüj tag des manch Herwig).
Staatsarchiv Zürich: Vv»l. XI. Band 14» I>. tti. Archive Sei»»»;, Schaffhaiiscn.
«. Jeder Bote soll seinen Herren den freundlichen Empfang berichten, welchen wir bei den Burgern"ud Landleuten von Lauis gefunden haben. I«. Von den Orten wird eine Weisung über das Verfahren^i Appellationen begehrt, e. Der zwei Gefangenen zn Lauis wegen, die entkommen sind, hat man sich^kündigt und gefunden, daß der Landrichter daran keine Schuld habe und ihn daher entschuldigt. «4. Stoffel^chmid, der auch beschuldigt war, die Flucht der zwei Gefangenen begünstigt zu haben, beweist, daß er zulener Zeit gar nicht im Thal gewesen sei. v. Heinrich von Praroman von Freiburg ist nun sehr lang Nichterö" Mendrisio gewesen und hat da Geld eingezogen, über das er noch nicht Rechnung abgelegt hat; man soll"achfragen, ob sein Dollmctsch bezahlt sei, oder nicht, i'. Der Hauptmann von Nothweil hat zu Lauis 100dulden entlehnt, die noch nicht ersetzt sind. K. Derselbe Hauptmann und seine Knechte schulden denen vonCainpione noch viel für Lebensmittel, die sie dort verzehrt haben. I». Siebenzehn Ausgewanderten („die sichabgeschleipft hatten") wird das Land auf Bitte von Biedermännern geöffnet, ohne sie jedoch straffrei zu^klären. i. Von den „Banditen" aus dem Lauiserthal, deren 75 sind, begehren die meisten wieder zu denihrigen heimzukehren. Ii.» Der Zoll zn Lauis hat im letzten Jahr bis Neujahr nicht mehr als 741rheinische Gulden 13 Kreuzer ertragen, weil die kriegerischen Läufe die Kaufmannschaft hemmten. Hievonhaben die Zollner ausgegeben in Summa 262 rheinische Gulden 13 Kreuzer, baar herausgegeben nach Abzugin den Ausgaben enthaltenen Zollncrlohns 479 rheinische Gulden. !. Die Fiscale haben von Bußenund Strafen eingenommen 557 Gulden 13 Gros; ausgegeben 102 Gulden 24 Gros; baar erlegt 454 GuldenGros. ,»». Bußen, die wir selbst ausgefüllt und eingezogen haben, betragen 224 Gulden und noch 27 Gul-27 Gros. i». Der Seckelmeister von Lauis hat uns gegeben an Landsteuer von der Gemeinde und dem^hal 726 Gulden 14 Gros, für die von Riva und Codelago für zwei Jahre 195t/s Gulden. «». Die von^onvico geben noch für Rückstände vom Jahr 1515 44 Gulden 16 Gros, ferner 88 Gulden 32 Gros, die"on Morco für zwei Jahre 88 Gulden 32 Gros, die von Carona 68 Gulden 2 Gros, die von Ponte Rückstände"vm vorigen Jahr 26 Gulden 2 Dickplaphart, für dieses Jahr 44>/s rheinische Gulden, z». Im Ganzen hat"ach vorigem das Lauiserthal gegeben 3143 Gulden 24 Gros. Ausgegeben sind im Dienst unserer Herrenzur Rechnungsabnahme 365 Gulden, baar abgeliefert 2778 Gulden 24 Gros. Bei der Theilung des Geldeshat jedxs Ort 445 Gulden erhalten, den Gulden zu 16 Batzen. Den Läufern und Spielleuten wurden"ach 40 Gulden bezahlt. r>. Mit dem französischen Boten hat man wegen Mendrisio nichts zu StandeBingen können, aus den Schriften findet sich aber unzweifelhaft, daß es zum Lauiserthal gehört. , . Dersechs Orte Zürich, Nri, Schwyz, Nidwalden, Basel und Schaffhausen Boten zu Lauis schreiben an Ammänner,
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