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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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Februar 1517.

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sei nicht schicklich, zur Zeit mit dem König oder seinen Anwälten deßhalb zu reden. Wenn der König aberandere Anwälte mit mehr Vollmacht, als die jetzigen haben, schicken werde, so wolle man dann sehen, wasuian für sie zu Stande bringe. I». König Carl von Spanien schreibt, er habe uns Eidgenossen in seinerVereinung mit dem König von Frankreich vorbehalten, wir möchten uns erklären, ob uns dieses gefällig sei.^uf dem nächsten Tag soll man hierüber antworten, e. Eine Botschaft des Bischofs von Lodi bittet umunsere Verwendung, daß dieser wieder, wie Andere, nach Mailand zu dein Seinen kommen dürfe. Diesesbesuch wird an die Obrigkeiten gebracht. «I. Betreffend den Span zwischen dem grauen Bund und demZehngerichtebund einerseits und dein Gotteshausbund anderseits wird dem Landrichter des grauen Bunds und^n zehn Gerichten geschrieben, sie möchten sich mit dem dritten,des Stifts Bund", gütlich vertragen. «. Derullirttembergische Bote Eberhard von Nischach hat neuerdings das Begehren des Herzogs der 10,000 KronenUnd anderer Sachen wegen vorgetragen und darüber Antwort begehrt. Dieses Begehreu wird abermalshingebracht. Jedes Ort soll den Artikel im Berner Abschied nachseheil und daraufhin seine Antwort geben.

Beril hat das Anerbieten des Hans von Dießbach, Jedem, der an ihn Ansprache habe, vor seinen Herrenuon Bern Antwort zu geben und sich das Recht wohl oder wehe thnn zu lassen, vorgebracht. Darauf istkUl schriftlicher Bericht über die Angelegenheit des von Dießbach abgelesen wordeil und weil die Sache großuud schwer ist, hat man sie in den Abschied genommen, damit auf dem nächsten Tag verhandelt werden könne,u>as man darin thun wolle. S. Die Räthe des römischen Kaisers, Herr Wolfgang von Homburg undHerr Wilhelm von Reicheilbach und mit ihnen der englische Gesandte, Herr Richard Pace, haben auf ihrefrühern Anbringen, wovon jedes Ort eine Abschrift hat, neuerdings Antwort verlangt. Darauf hat manihnen mit freundlichen Worten erklärt, man lasse es bei der vorigen Antwort bewendet sein. I». Freiburgwlrd beauftragt, in unserm Namen dem Herzog von Savopen beförderlich zu schreiben, daß er zu Vermei-dung von Unruhen das Geld, das er den Eidgenossen des de Furno wegen noch schuldet, beförderlich ans-uchte. z. Es ist eiil Anzug gefallen, daß vom Kaiser oder den Seinen 30,000 Gulden in der Eidgenossen-schaft verwendet worden seien, lim den Abschluß eines Friedens mit Frankreich zu verhindern. Darauf wird^schloffen, man soll allenthalben Nachforschung halten, wer solches Geld empfangen habe, damit weiter inSache gehandelt werden kann. It.. Da von den acht Orten abermals an die fünf Orte die Frage gestellt'Uird, ob diese sie all den Schlössern jenseits des Gebirgs Theil habeil lassen wollen, wird von den fünf Orteilbeantwortet, sie wollen die Briefe, in denen sie sich gegenüber Lauis verschrieben, lind andere dazu gehörigeSchriften prüfeil und dann nach Gestalt der Sache sich erklären. I. Diese Tagleistung ist angesetzt worden,u>u päpstlicher Heiligkeit auf ihr Anbringen auf vorigem Tag, wovon jeder Bote eine Abschrift hat, Antwort^ geben. Um dieselbe in Empfang zu nehmen, erschienen die päpstlichen Boten, nämlich der Bischof vonkrulan und Herr Jacob Gambara. Denselben wird erklärt, wir seien geneigt. Alles zu thun, was demiUstlichen Glauben zum Gedeihen gereicheil möge, aber wir seien nicht im Stande, allein den UngläubigenilU widerstehen, sondern Söine Heiligkeit soll vor uns andere Könige, Fürsten und Herren ansprechen,nun wollen wir unsererseits nach Kräften mithelfen, wie es uns als Christen geziemt, doch müssen wir,^ solches zu können, mit Geld und Pensionen ausreichend bedacht werden. Mit dieser Antwort war diepäpstliche Botschaft wohl zufrieden und hat uns ein weiteres Vreve, wovon jedem Boten zur Beantwortungnächsteil Tag etile Abschrift mitgetheilt wird, überreicht. ,»»- Abermals ist des Pensionenbriefs vonui>en wegen, den noch nicht alle Orte beschworen haben, mährend man der Ansicht ist, er solle von allenbkUleinsam beschworen werdeil, Anzug gescheheil. Einige Orte haben erklärt, sie werden ihn beschwören.