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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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Januar 1517.

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den König haben, zu Recht oder freundlichem Abtrag helfen soll, wird erkannt, den eidgenössischen Boten,die mit dem Bastard von Savoyen zum König reiten, zu schreiben, daß sie mit dem König darüber ernstlichreden und bewirken, daß er eine Botschaft hersertige, um den Ansprechen! Rede und Antwort zu geben undentweder sie in Güte auszurichten, oder das Recht zu erwarten und zwar möchte, da die Sache langen Aufschubiücht leidet, die Botschaft zwischen jetzt und dem kommenden Monat März erscheinen, e. Schwpz und Zugdegehren für etliche der Ihrigen, welche nach dem Abzug aus Mailand in den Schlössern jenseits des Ge-orgs als Commissarien, Castellane, Priester, Spielleute:c. geblieben sind, einige Berücksichtigung aus demfranzösischen Geld für ihre gehabte Mühe, Sorge, Arbeit und Kosten. Darauf wird beschlossen, die Sache^r enuetbirgischen Schlösser nicht in die Theilung des französischen Geldes zu ziehen, sondern dieselbe bisM künftigen Rechnungen über jene Schlösser anstehen zu lassen und alsdann die betreffenden Forderungenu^e zu behandeln. «I. Anton Bütschelbach von Bern, der im vergangenen Zusatz zu Bellenz oberster Haupt-mann gewesen und sich daselbst wohl gehalten hat, begehrt Ersatz des in uuserm Dienst und im Auftraggemeiner Hauptleute ausgegebene» Geldes. Dieses soll auch auf vorgenannter Rechnung erledigt werden.

Der Burgermeister und andere Boten von Rothweil bitten, wir möchten in Ansehung der vielen Kosten

Stadt Nothweil in unfern Reisen und Diensten dieselbe beim König von Frankreich für eine Pensionempfehlen. Das will man im Besten thun. 5'. Die Markg'räfiu von Jncisa bittet durch eine Botschaft,Uachdem durch unsere Dazwischenkuuft ihre zwei vom Markgrafen von Montferrat gefangen gehalteneuKinder geledigt worden, möchten wir nun auch helfen, daß ihr für ihr Gut, dessen sie beraubt sei, Ersatzgeschehe, damit sie nicht mit ihren Kindern in Hunger und Mangel leben müsse. Wenn sie zu dein Ihrigen,das sie auf 80,000 Kronen schätze, wieder komme, so wolle sie gern den Eidgenossen den vierten Theil, dasH 20,000 Kronen, zu einer Verehrung geben. In Anbetracht dieses ziemlichen Erbietens und des Umstands,daß inan sich schon früher der Markgräfin angenommen, haben die Voten, wenn gleich ohne Befehl, durchdie Gesandten nach Frankreich und schriftlich sich beim König und beim Markgrafen von Montferrat zuverwenden beschlossen. Im Weitern soll man die Sache heimbringen, damit gerathschlagt werde, was weiterZu thun sei, wenn diese Schritte fruchtlos bleiben sollten. K. Es wird der Schuldbrief angehört, welchender König um die 700,000 Kronen, von Dijon :c. herrührend, und die jährliche Pension gegeben hat, unddeschlossen, dieser Schuldbrief soll von Bern, als dem Ort, wo die Bezahlung zu geschehen hat, aufbewahrtMerden. I». Eberhard von Rischach, Vogt zu Reichenweiler, hat im Namen des Herzogs von Württembergder 10,000 Kronen wegen, welche im Frieden zu Dijon diesem ausbedungen waren, Anzug gethan undUnfern Rath begehrt, wie er dazu kommen möge. Nachdem wir Eidgenossen zu Freiburg mit FrankreichFrieden und Bündniß geschlossen, möchten wir auch dem Herzog zu einem Bündniß, einer Pension oderBestellung verhelfen. Alles mit bester Danksagung für bereits genossene Freundschaft. Da die Boten dieses^ages keine dießfälligen Aufträge hatten, so wird die Sache auf den nächsten Tag verschoben und dabeidem von Rischach gesagt, man sei der Hoffnung, sein Herr werde sich um Alles mit dem König bestensvertragen und auch die 10,000 Kronen von ihm erlangen; könne er aber selbst nicht zum Ziel kommen undU^ge unsere Verwendung seine Sache befördern, so soll daran kein Mangel sein. I Dieser Tag war^uuptsächlich angesetzt der Theilung der zweiten Rata des französischen Geldes wegen, die im Betrag von^0,000 Kronen jetzt gefallen ist. Anfänglich war man darüber sehr uneinig; die fünf Orte, die zuletzt in^u Frieden gegangen, etliche von den übrigen Orten, auch die Zugewandten erhoben allerlei Klagen und^usprüche, wie selbe schriftlich verzeichnet sind. Da über all diese Forderungen keine Instruction gegeben war.