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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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Juli 1516.

Die Botschaft solle den Kaiser und den König von England versichern, daß diese Antwort, die sie nichtmißfällig aufnehmen wollen, in keiner andern Meinung als aus unserer dringenden Nothdurft so gegebenwerde. Darauf hat die kaiserliche Votschaft sich mit unserer Antwort begnügt und erachtet, daß unsereeigenen Angelegenheiteil sie hinlänglich begründen, dabei auch versichert, der Kaiser werde die Erbeinungnicht minder als wir halten und an unserer Antwort ein gnädiges Gefallen haben. It. Meister Hein-rich voi: Alikon, der auf diesem Tag Bote von Lucern gewesen, klagt, es werde von ihm geredet, er habeänderst gesprocheil als ihm seine Herren aufgetragen hätten. Deßhalb möge man die Antwort, die er gegebenhabe, in Gegenwart der Boten seiner Herren, die er dazu beschickt habe, eröffnen und diese reden lassen, ober instructionsgemäß gehandelt habe oder nicht. Solches ist geschehen und die Boten haben erklärt, MeisterHeinrich habe geantwortet, wie ihm sei befohlen worden. Darauf wurde diesem gesagt, er soll sich der Sachewegen nicht weiter bekümmern, man halte ihn für einen Ehrenmann, der nach seinem Befehl gehandelt habe.I. Basel soll Nachforschung halten, wo der Fatzmann ist; er soll sich mit Einigen verbunden haben, um unsEidgenossen zu bekriegen; man soll daher Vorsorge treffen, um die Unfern aus der Gefahr zu bringen. Daswird auch an Mühlhansen und Rothweil geschriebeil. >»». Uri soll auf nächstein Tag über die vom Kaisererhaltenen 5000 Gl. vollständige Rechnung ablegen. Den Hauptleuten jenseits des Gebirgs wird geschrieben, siesollen melden, wie viel Geld sie erhalten haben und wie sich ihr Mannschaftsbestand stelle, ob und welche Orteihren Zusatz noch nicht vollständig haben :c. i». Die Unfern von Lauis und aus dem Lauiserthal habenuils gebeten, im Fall eines Friedensschlusses sie zu bedenken, besonders, daß was früher zu Gotlag gehört,wieder dazu komme, daß ihnen der Salzkalif wie zu des Herzogs Zeiteil gelassen werde, dann, daß derLandvogt angewiesen werde, den Verrufenen Geleit zu geben und jeden nach seinem Verdieilen zu strafen.Darauf wird geantwortet, der zwei ersten Artikel wolle man eingedenk sein, bezüglich des dritten wolle mandem Landrichter schreiben. «. Der Coinmissar von Luggarus hat bei den fünf Orten verschiedene Anbringengethan, wie armen Leuten geholfen, Appellationen und andere Geschäfte erledigt werden sollten. Man solldaher ans nächstem Tag antworten, ob man zu diesem Behuf Boteil hineinschicken wolle, z». Heimbringen,ob man einen Scharfrichter für Lauis und Luggarus anstellen wolle, «j. Heimbringeil, ob die fünf Orteeine eigene Botschaft zu kaiserliche Majestät schicken wollen, damit, ob sich die Sachen zu Krieg oder Friedenwenden, kaiserliche Majestät nicht sagen möge, man habe ihr nichts davon gesagt, i . Der Bote vonAppenzell soll das Begehren der kaiserlichen Botschaft des Burgauers wegen an seine Herren bringen, damitsie erklären, ob sie darin gütlich wollen handeln lassen.

t > fehlen im Lucerner Exemplar, le—i fehlen im Berner Exemplar.

Zu i. Antworten der Boten auf dem Tag zu Zürich Mittwoch nach Maria Magdalena.

Zürich antwortet auf das Anbringen kaiserlicher Majestät und des Königs von England-. Wir Eidgenossenhaben zur Zeit eigene Geschäfte, wir treten auf Nichts ein, bevor wir mit diesen zur Ruhe gekommen seien.Bern: Die Erbeinung habe es noch immer gehalten und dagegen nichts gethan. Wenn die Seinigen zum Königvon Frankreich und wider den Kaiser gelaufen seien, so sei das gegen den Willen der Obrigkeit geschehen undhabe nicht verhindert werden können, wie auch der Kaiser die Seinen nicht habe hindern können, gegen uns zudienen. Wenn der Kaiser begehre, daß man mit Frankreich keinen Frieden machen soll, so könne Bern dazu nichtHand bieten, es wolle sein verbrieftes und versiegeltes Versprechen halten und habe dazu Befugnis;, da imFrieden Kaiser und Reich vorbehalten seien. Einen neuen Krieg mit Frankreich anzufangen, möge Bern nichterleiden. Das gemeine Bündniß mit dem Papst, dem Kaiser, dem König von Spanien oder Aragon und Andernbetreffend, sei dieses Bündniß vormals gemacht worden, um das Herzogthum Mailand zu erhalten; nun der