Juni 1516.
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Auf nächstem Tag soll ihm Antwort gegeben werden, i». Ebenso in Betreff einer Forderung des AntonMutschelbach von Bern, welche Venner Senser von Bern für ihn vorgebracht hat, für etwas Reitlohn nachLauis. «. Die Orte, welche das Verkommniß der Pensionen wegen noch nicht angenommen und verschriebenhaben, sollen dieses beförderlich thun. K». Das Begehren derer von Hallau im Klettgau, daß jedes Ortihnen ein Fenster in ihr Gemeindehaus schenken möchte, soll heimgebracht werden, «z. Da Vogt Stockerund die andern Hauptleute noch etwas Soldgeld, vom König von Frankreich herrührend, hinter sich haben,welches denjenigen gehören sollte, die trotz dem Verbot zum Kaiser gelaufen sind, so soll ernstlich in allen^rten berathschlagt werden, ob man diesen den Sold verabfolgen oder was man damit machen wolle. ». Auf^m nächsten Tag soll man auf das abermalige Begehren unserer Eidgenossen von Basel antworten, daß manihnen für das in die Schlösser zu Lauis, Luggarus und Bellenz gelieferte Mehl den Betrag von 26 Gl. bezahlenmöchte. 8. Unsere Eidgenossen von Bern haben geschrieben, der Herzog von Mailand habe einem Käminer-iing Vollmacht gegeben, zwischen dem König von Frankreich und uns Eidgenossen zu unterhandeln, damitder Friede hergestellt und insbesondere die Zwietracht unter den Eidgenossen aufgehoben werde. Er verlange,daß beförderlich ein Tag nach Bern gesetzt werde, wobei die fünf Orte mit Vollmacht erscheinen sollen, umZn melden, was sie in den abgeredeten Verträgen beschwere, und daß man dem Herzog die Vermittlunganvertraue u. s. w. Das Alles will man heimbringen, k. Lucern soll Vogt Küngs sel. Erben anhalten,uns von der Vogtei im Argau Rechnung zu geben. Da Vogt Fluder von Lucern uns über die VogteiDomo Rechnung abgelegt hat, hat er angezeigt, er habe auch einmal Geld hinausgeschickt, davon will aberNiemand etwas wissen. Die Summe betrug 700 welsche Pfund, 50 rhein. Gl. und nochmals 16 rhein. Gl.Alan soll Nachforschung halten, wohin dieses Geld gekommen ist. v. Da die fünf Orte auf ihre letzthinigenAnbringen beförderliche Antwort verlangen, so haben die acht Orte zu diesem Zweck einen Tag bestimmtuach Lucern auf Sonntag der 10,000 Ritter Tag. »v Den Boten der drei Länder, die jetzt zu Lauis>ind, wird aufgetragen, etilen zu Lauis gefangen liegenden Neberläufer nach Recht strafeil zu lassen, damitandere sich Hilten, Ebenso sollen sie mit Zuzug unserer Hauptleute ein Dorf im Lauiser Thal, dasuon uils abgefallen ist, aber sich wieder unterworfen hat, nach Verdienen strafeil. 5'. Die Hauptleute undandere Amtleute in den Schlössern fordern ihren Sold. Es soll daher vor der Hand jedes Ort die Seimgen^friedigen, sie auf das vom Kaiser zn erwartende Geld vertrösten und ihnen dabei gute Wache empfehlen.
Hans Lenacher vom Zürchersee und seine Mitgesellen, welche nach der Schlacht im Schloß zu Lauisverblieben sind und dasselbe für uns behauptet haben, verlangen doppelteil Sold. Das will man heimbringen.
Uri, Schwpz und Unterwalden sollen ihre Hauptleute und Knechte in den beiden Schlössern anweisen,von den andern nicht abzusöndern, damit etiler wie der andere gehalteil werde und man in Allem gemeinsamhandle. ?»!». St. Gallen soll sucheil, die Wechsel der Kaufleute von Ravensburg, die hinter Jacob Kapf-vlanil gefunden sind, zu der fünf Orte Händen einzuziehen, ee. Wenn uns von kaiserlicher Majestät nachderen Zusage mehr Geld zukommt, so soll jedem Ort sein Theil sofort zugesendet werdeil. «I«R. Zu Bellenz^egt einer von Lucern gefangen, der mit dem Herzog von Bourbon etwas Practik gehabt habeil soll, um^ellenz in des Kölligs Hände zn spielen. Die drei Länder haben Boten hineingeschickt, um die Sache zuUntersuchen und vielleicht auch von den Vögten Rechnung abzunehmen. Die drei Städte, welche mit ihnen^nd, sollen heimbringen, ob etwa auch ihrerseits Boten hineingeschickt werden wollen. l Der Bote vonZürich soll heimbringen, die sechs Orte haben auf diesem Tage begehrt, es soll in das Urbar zu Baden^schrieben werden, daß sie die hundert Gulden, betreffend den Zoll zu Kloten, mit den 2000 Gl. längst