Februar 1516.
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Hans von Landeilberg, Vogt zu Hohenklingen mit Credenzbriefen vom Cardinal von Sitten, vom Bischofvon Constanz, vom Grafen von Montfort, Wilhelm von Regelldorf und Ulrich von Schlandersberg erschienen,/vff Werbung keiserlicher Majestät als jeder Bot weißt."
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A ü r i ch. IZ4 6, 12. Februar (Zinstag nach dem Suntag Invovkvit).
Staatsarchiv Zürich: Abschiede, VII. v. Staatsarchiv Bern: Allgemeine Eidgenössische Abschiede, !).
Archive Schwvz, Freiburg, Solothurn, Schaffhausen.
Boten: Zürich. Bürgermeister Röist; Blirgermeister Wyß; Felix Grebel, Ritter; M. Berger. Bern.Rudolf Senser, Venner. Lncern. „Ein Missiv". Uri. Jacob im Oberdorf, Altammann. Schivyz. CnnradBürgler. Zug. Heinrich Meyer. Basel. Eucharius Holzach. Freiburg. Ulrich Schnewli. Solothurn. HansWeltmann (Weltner). Schaphausen. Hans Töiber. Appenzell. Hermann Huber. Abt von St. Gallen.Ulrich Schenk, Hofmeister. Stadt St. Gallen. Burgermeister Vonwyler. Bünden. Martin Säger.
Man soll auf nächstem Tag berathen, wie man etlichen in Genua gefangenen Zürcher» am bestenzu Hülfe kommen möge, damit sie ledig werden. ?». Kaltschmid von Kaiserstuhl ist voll kaiserlicher MajestätZum Hauptmann bestellt und hat etwas Geld erhalten, um Knechte anzuwerben. Dieses Geld ist aber unfernEidgenossen von Zürich zugekommen und Kaltschmid hat erklärt, er wolle ohne unser Wissen und Willen»icht werben und hätte das Geld nicht angenommen, wenn er gewußt hätte, daß solches wider unfern Willensei; er bittet, daß ihm das Geld zurückgestellt werde, um es wieder dahin zu schicken, woher es gekommen ist.Darauf ist Zürich empfohlen, in der Sache nach Gebühr zu handeln, e. Auf dem nächsten Tag soll manantworten, was man thun wolle bezüglich der Rede des Caspar Bodmer, Stadtschreibers zu Baden, jedesDrt habe für den Winterzug 5000 Gl. erhalten, die Zugewandten nichts. «I. Zürich hat die neuen Batzenaufsetzen lassen und gefunden, daß Kemptner Batzen 8 Loth halten und 71 ans die Mark gehen, die vonJsny 8 Loth 2 Den., die Constauzer 8 Loth 1 Quintli und 72 auf die Mark gehen. Da nun diese Batzenum etwa ps Heller besser sind als die wir schlagen, so soll man bedenken, was in Sachen zu thun sei.v. Auf diesem Tag hat die Botschaft des Königs von England auf ihre frühern Anbringen Antwort begehrt.Die Instructionen der Orte lauteten aber ungleich, etliche waren auf dem Tag nicht erschienen. Daherwurde den englischen Boten gesagt, man könne ihnen dießmal keine endliche Antwort geben, wenn wir abersonst dem König guten Willen beweisen könnten, seien wir dazu geneigt. Wenn die englische Botschaft sichmit diesem begnüge und diese Versicherung mündlich oder schriftlich an ihren Herrn bringen wolle, lassenwir es geschehen, wenn sie aber mehr begehre, so wolle man die Sache wieder in den Abschied nehmen undsie weiter berathen. Die englische Botschaft erbot sich, diese Antwort an ihren König zu bringen, verlangteüber dennoch Ansehung eines Tags für endliche Entscheidung. Darin wird ihr willfahrt. Zürich soll ihrden nächsten Tag, der dort gehalten wird, verkünden und inzwischen soll man sich allenthalben zu einer defini-tiven Antwort über die früher schriftlich mitgetheilten Artikel entschließen. Mit den englischen Boten warauch der kaiserliche Gesandte Or. Neichenbach erschienen, um auftragsgemäß ihren Vortrag zu unterstutzen.I» Di-. Wilhelm von Reichenbach hat hierauf im Namen kaiserlicher Majestät Beschwerde geführt, daß,nachdem der Kaiser 10,000—12,000 Knechte in seineu Dienst verlangt, den Knechten zum höchsten verboten